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Bau bereits verzögertNeue Angebote für Karawankentunnel eingegangen

Während in Österreich bereits seit letztem Jahr an der zweiten Tunnelröhre gebaut wird, steckt Slowenien in der Ausschreibungsphase fest.

ASFINAG Anschlagfeier A11 Karawankenautobahn 2. Roehre Karawankentunnel am 18. September 2018
In Österreich wird bereits an der zweiten Tunnelröhre gebaut © Weichselbraun
 

Die staatliche slowenische Autobahngesellschaft DARS hat fünf neue Angebote für den schon verzögerten Bau der zweiten Röhre des Karawankentunnels nach Österreich auf der eigenen Südseite erhalten. Am günstigsten ist das Angebot der türkischen Baufirma Cengis Insaat, das sich laut der slowenischen Nachrichtenagentur STA auf 99,6 Millionen Euro beläuft.

Das viertgünstigste Angebot kam demnach von Implenia Österreich in Zusammenarbeit mit der Schweizer Konzernmutter. Dieses beläuft sich auf 121,5 Millionen Euro.

Die Angebote sollen nun geprüft werden. Die nationale Überprüfungskommission hatte die ursprüngliche bereits an Cengis erfolgte Vergabe nämlich annulliert, weil das türkische Unternehmen sein Angebot im Nachhinein geändert haben soll.

Österreich baut bereits

Während Österreich seinen Teil des knapp acht Kilometer langen Tunnels an der A11 Karawankenautobahn von Kärnten aus bereits baut, steckt das Projekt seit seinem Start im Jahr 2017 in Slowenien noch in der Ausschreibungsphase fest. Der Tunnel verbindet Rosenbach, einen Ortsteil von Sankt Jakob im Rosental/Sentjakob v Rozu (Bezirk Villach/Land), und Jesenice. In Österreich liegen rund 4,5 Kilometer, in Slowenien rund 3,5.

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Danke für Ihr Verständnis.

fwf
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Bürger zu Schilda

In zwanzig Jahren werden wir die Verkehrswege endlich haben, die wir heute brauchen. Die ganz Schlauen bauen vierspurige Straßen zurück und lassen Bahnstrecken auf.
Ein Hoch der Weitsicht unserer Politiker !

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georgXV
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???

die Politiker ALLER Parteien hinken den realen Entwicklungen meistens Jahrzehnte hinterher !!!
Gerade für den Bereich Infrastruktur (Bau von Tunnels, Schienen und Autobahnen, Roll-on / Roll-off Zugangeboten, erneuerbare Energien, Stromleitungen, Energie-Speicher-Möglichkeiten, öffentlicher Wohnungsbau, usw., usw.) trifft dies besonders zu !!!

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umo10
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Vielleicht ist das auch der Grund

Warum die ÖBB auf die wahnwitzige Idee kommt, den Karawankenbahntunnel auf einröhrig zurückzubauen. In Zeiten wo die ganze Welt Bahnstrecken ausbaut, weil sie infrastrukturell die beste Alternative (Transport mit erneuerbarer Energie ) zu Dieselstinker und Untersetzer mit fossilen Brennstoffen (Auto) ist!

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georgXV
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Österreichische Bummel Bahnen

was hast Du Dir denn von den Österreichischen Bummel Bahnen anders erwartet ???!!!
Die würden am liebsten noch mit der guten alten Dampflok durch den Karawankentunnel fahren !!!
NICHT einmal ein funktionierendes Roll-on / Roll-off Zugangebot zwischen Rosenheim und Bozen bekommen sie "auf Schiene" / organisiert !!!
ÖBB > Stand der Technik frühes 20. Jahrhundert
International > Stand der Technik 21. Jahrhundert !!!

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joektn
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🤔

So ein Schwachsinn. Rosenheim ist in Deutschland und Bozen in Italien und da hat die ÖBB bekanntlich nichts zu sagen. Mit Österreich und Italien klappt es gut nur mit Deutschland nicht.
Der Tunnel wird eingleisig weil er derzeit nur ein eingeschränktes Lichtraumprofil hat das bestimmte Güterwagen ausschließt. So dürfen zb Container und LKW Auflieger nur sehr eingeschränkt durch den Tunnel (Vmax 20 km/h, begegnungsverbot usw) und mangels Fluchtwege darf nie ein Güterzug gemeinsam mit einem Personenzug sich im Tunnel befinden. Weiters gibt es für Rettungsfahrzeuge keine Zufahrtsmöglichkeit.
Dadurch dass man ein Gleis weg nimmt, sind kein bisschen die Kapazität weil alle Zulaufstrecken auch eingleisig sind allerdings wird man beim Verkehr flexibler und viele Züge müssen nicht mehr über Spielfeld umgeleitet werden.

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georgXV
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Österreichische Bummel Bahnen

es ist richtig, daß Rosenheim in Deutschland und Bozen in Italien liegt, dennoch sind es wir Österreicher / Tiroler, die unter dem zunehmenden Transitverkehr besonders leiden !!!
Also sollte / muß hier die Initiative in erster Linie von Österreich ausgehen !!!
Von mir aus kann das Roll-on / Roll-off Zugangebot auch von Kufstein bis zur Grenze am Brenner geschaffen werden, falls es Dir so lieber ist !!!

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joektn
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🤔

Das gibt es ja bereits zwischen Österreich und Italien. Die ROLA fährt hier sogar im Stundentakt bis nach Bozen, Verona oder auch zum Brenner. Man würde gerne bereits in Deutschland starten, allerdings fehlt dazu die nötige Infrastruktur und die Deutsche Bahn bzw deutsche Politik denkt nicht daran hier etwas zu ändern.
Die ROLA wird auch jedes Jahr mit 12 Millionen Euro gefördert vom Land Tirol und vom Bund und wird sehr gut angenommen.

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joektn
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Einröhrig

Der Bahntunnel hatte immer schon nur eine Röhre aber mit 2 Gleisen wovon eines nun entfernt wird. Das klingt erst komisch bringt aber keine Nachteile. Das Tunnelprofil ist nämlich kleiner als üblicher was bedeutet dass bestimmte Güterwagen (zb Container, LKW Auflieger etc) nicht oder nur sehr eingeschränkt durch den Tunnel fahren dürfen (Vmax 20 km/h, kein anderer Zug im Tunnel, keine Personen und Güterzug Begegnung etc). Zudem gibt es bislang keinen einzigen Notausgang und auch keine Möglichkeit mit Rettungsfahrzeugen in den Tunnel einzufahren. Dadurch dass man auf ein Gleis reduziert bekommt man mehr Platz und somit passt alles uneingeschränkt durch. Die Kapazität sinkt auch nicht, da alle Zulaufstrecken auf beiden Seiten sowieso auch eingleisig sind.

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umo10
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Wohne an der Bahn in Finkenstein

Ich merke zwar, dass die Bahn ruhiger wird, aber nicht das weniger Güterzüge fahren, eher mehr. Und genau das ist es was ich damit sagen will. Es wird auf ein Gleis rückgebaut, obwohl in Tirol schon die LKWs auf die Züge kommen, wenn der basistunnel fertig ist. Und das kommt früher oder später auch für den Anschluss an die koralmbahn. In 20 Jahren spätestens wird man sich ärgern, dass das Schweizer Modell nicht geht, weil die Bahn es nicht hergibt

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