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SemmeringbahnKleiner Steinmetzbetrieb polierte 5000 Tonnen Welterbe auf

Die ÖBB ließen heuer drei denkmalgeschützte Viadukte der Semmeringbahn sanieren. Für einen Kapfenberger Steinmetzbetrieb wurde das zur Bewährungsprobe.

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Das Gampergrabenviadukt. Jeder Brüstungsstein wurde vermessen, demontiert, saniert und wieder montiert © ÖBB/WOLF
 

In sieben Jahren, 2026, sollen die ersten Züge durch den Semmeringbasistunnel fahren. Die 1854 eröffnete Semmeringbahn ist dann über 170 Jahre alt, aber kein Fall fürs Abstellgleis. Die ÖBB investieren gerade massiv in die Sanierung der Bergstrecke zwischen Mürzzuschlag und Gloggnitz, die 1998 von der Unesco zum Welterbe erklärt wurde. Allein im heurigen Jahr flossen seitens der Bahn 37,6 Millionen Euro, seit 2016 in Summe 133 Millionen.

Kommentare (1)

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paulrandig
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Vorschlag:

Da nach Beenden des Tunnelbaues nur mehr Regionalzüge über den Semmering fahren werden, würde dort doch eine Gleisspur ausreichen, mit den bestehenden Bahnhöfen als Ausweichen.
Die zweite Spur könnte als Radweg adaptiert werden, wo machbar mit Umleitungen um Tunnels, sonst mit Druckschutzwand in Tunnels. Angebote könnten sich ergeben an Raststellen, Radverleihen, Downhillstrecken, Wettbewerben etc. Züge könnte speziell mit Radwaggons ausgerüstet sein, auch eigene Zubringerzüge aus Wien und Graz wären denkbar. Die Gegend dafür ist wunderschön und würde sich für sanften Tourismus gut eignen. Es ist ohnehin eine Frage, wie stabil der Wintertourismus in Zeiten des Klimawandels in dieser Region ist. Ein Semmering-Radweg auf dem Weltkulturerbe als Rückgrat eines neuen Angebotes wäre sicher nicht zu verachten, und so viele Vorlagen wären schon vorhanden!

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