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Vater des Ford MustangAutomobil-Ikone Lee Iacocca ist tot

In den 1970er-Jahren war der visionäre Manager Chef des US-Automobilkonzerns Ford.

Automobil-Ikone Lee Iacocca ist tot
Automobil-Ikone Lee Iacocca ist tot © AP
 

Die Automobil-Ikone Lee Iacocca ist im Alter von 94 Jahren gestorben. Fiat Chrysler (FCA) würdigte die Rolle, die Iacocca als Chef des Chrysler-Konzerns spielte. Iacocca wird zugeschrieben, Chrysler im Jahr 1980 vor der Pleite bewahrt zu haben. "Er war einer der großen Führer unseres Unternehmens und der gesamten Autoindustrie", hieß es in einer Mitteilung. Iacocca habe eine "historische Rolle" dabei gespielt, Chrysler durch die Krise zu führen.

In den 1970er-Jahren war der visionäre Manager Chef des US-Automobilkonzerns Ford. Iacocca gilt als einer der Väter des legendären Ford Mustang, der bis heute produziert wird. Die "Washington Post" berichtete unter Berufung auf die Tochter Lia Iacocca Assad, Lee Iacocca sei in Kalifornien an den Folgen von Parkinson gestorben.

Modellpflege: Ford Mustang Shelby GT500

Das nennen wir einmal „Muscle Car“: Mit dem Shelby GT500 hat Ford den stärksten Mustang in der über 50-jährigen Geschichte des Kult-Modells präsentiert. Er schöpft 709 PS aus einem 5,2 Liter großen V8-Motor mit Kompressor.

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Auch dank des schnellen Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebes sprintet das Coupé in wenig mehr als drei Sekunden von null auf 96 km/h (60 Meilen/h) und absolviert die Viertelmeile (403 Meter) in unter elf Sekunden.

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Damit der Shelby seine Kraft nicht nur auf der Geraden auf den Asphalt bringt, arbeiten unter dem Blech ein Sportfahrwerk und eine neuen elektromechanischen Servolenkung.

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Dazu kommen die bissigsten Bremsen, die je an der Vorderachse eines amerikanischen Serien-Sportwagens Verwendung fanden: Brembos mit 420 Millimeter großen Scheiben und besonders steifen 6-Kolben-Zangen. Ab Werk rollt der Shelby GT500 auf 20-Zoll-Leichtmetallrädern, auf die Pirellis aufgezogen sind.

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Noch schärfer wird es mit den beiden Handling-Paketen: Das erste umfasst einen sogenannten „Gurney Flap“ für den Heckspoiler, der den aerodynamischen Abtrieb an der Hinterachse erhöht, sowie verstellbare Domlager für die Radaufhängungen.

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Das zweite beinhaltet Kohlefaser-Leichtbau-Komponenten wie einen verstellbaren Heckflügel und einen Frontspoiler mit vertikalen Splittern sowie 20-Zoll-Räder aus Kohlefaser.

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Die hinteren Sitze entfallen bei dieser Variante zugunsten eines verbesserten Leistungsgewichts. Ebenfalls im Angebot ist eine Launch-Control für perfekte Rennstarts und eine „Line-Lock“-Funktion, um vor einem Beschleunigungs-Wettbewerb die angetriebenen Hinterräder auf Betriebstemperatur zu bringen.

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Weil so ein Bodybuilder auch ordentlich schnaufen muss, hat der Shelby einen mächtigen Kühllufteinlass. Zugleich sorgt eine voluminöse Hutze auf der Motorhaube für eine effiziente Entlüftung. Kohlefaser-Applikationen, die auf Wunsch den Instrumententräger zieren, und abgesteppte Türverkleidungen erwarten einen im Innenraum.

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Optional stehen Recaro-Sportsitze zur Verfügung, die besonders viel Seitenhalt bieten und ab Werk bereits Öffnungen für 6-Punkt-Renngurte besitzen.

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Einziger Wermutstropfen: Nach Europa kommt der Über-Mustang nicht.

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Mit 36 Vize-Präsident

Iacocca hatte eine steile Karriere in der Automobilindustrie hingelegt, im Alter von nur 36 Jahren war er bereits zum Vizepräsidenten von Ford aufgestiegen. Nachdem er 1978 von einem der Nachfahren des Firmengründers entlassen worden war, wurde er bald darauf Chef von Chrysler. Der damals drittgrößte amerikanische Autobauer stand zu dem Zeitpunkt kurz vor der Pleite. Schon nach wenigen Jahre wurde der Konzern unter Iacocca wieder hochprofitabel. 1992 ging Iacocca in den Ruhestand.

Modellvorstellung: Ford Puma

Mehr als jeder fünfte in Europa verkaufte Ford ist heutzutage ein SUV: Insofern wenig verwunderlich, dass die Kölner den SUV-Hahn gerade voll aufdrehen. Zu den bestehenden Modellen Ecosport und Edge gesellen sich zum Jahresende der Explorer, Anfang 2020 die dritte Generation des Kuga und der neue Puma. Puma, da klingelt's, oder?

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Von 1997 bis 2001 zierte der Name ein kleines Sportcoupé von Ford, jetzt wird ein kleiner Crossover daraus: 4,19 Meter lang, 1,54 Meter hoch und 1,93 Meter breit. Ebenso wie der Fiesta basiert auch der Puma auf der B-Segment-Architektur der Kölner. Interessantes Detail sind die auf der Oberseite der Kotflügel positionierten Frontscheinwerfer.

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Besonders viel Hirnschmalz haben die Techniker in den Laderaum investiert: Mit bis zu 456 Litern bietet der Puma das größte Gepäckraumvolumen in diesem Segment. Hinzu kommt die serienmäßige „Mega Box“: ein flexibel nutzbares Unterflurfach mit einem Volumen von bis zu 80 Litern.

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Wird es zur vollen Ausschöpfung der Ladehöhe genutzt, kann der neue Puma auch zwei aufrechtstehende Golfbags transportieren. Zugleich bietet sie sich etwa für schmutzige Sportgeräte oder Stiefel an, denn sie ist vollständig mit Kunststoff ausgekleidet und besitzt eine Ablauf-Schraube. Das bedeutet: Man kann sie gründlich reinigen.

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Motorisch kommt unter anderem der Dreizylinder-Turbobenziner mit einem Liter Hubraum in Verbindung mit einem 48-Volt-Hybridsystem zum Einsatz, der 155 PS liefert. Ebenfalls in der Ziehung ist der gleiche Motor in Kombination mit einem ausgewachsenen Hybrid-System, das gemeinsam 125 PS erwirtschaftet.

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In der Startaufstellung findet sich auch ein 1,5-Liter-Diesel mit ebenfalls 125 PS. Alle drei Motorisierungen sind ab Werk mit einem manuellen Sechs-Gang-Getriebe kombiniert, für den Hybrid wird auch ein Sieben-Gang-Doppelkupplungsgetriebe gereicht.

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Ein Höhepunkt im Cockpit sind die optionalen, bis zu 12,3 Zoll großen und frei konfigurierbaren digitalen Instrumente. Praktisch ist die induktive Ladestation für das kabellose Aufladen von Mobiltelefonen während der Fahrt, die unterhalb des Instrumententrägers sitzt.

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Mit seiner Sprachsteuerung erleichtert das Infotainmentsystem „Sync 3“ die Bedienung des Audio- und Navigationssystems sowie Smartphone-Apps, die sich über Apple CarPlay und Android Auto einbinden lassen. Zudem ist ein acht Zoll großer Touchscreen verbaut, der über Wisch- und Streichbewegungen gesteuert werden kann.

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Serienmäßig werden einem in den höheren Ausstattungsvarianten die Lendenwirbel massiert. Für einen lichtdurchfluteten Innenraum sorgt auch das optional verfügbare, durchgehend öffnende elektrische Panorama-Schiebedach.

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Mit zwölf Ultraschallsensoren, drei Radarsystemen und zwei Kameras versorgt eine ganze Armada von Assistenzsystemen mit Informationen. Ein kleiner Auszug der elektronischen Helferlein: eine adaptive Geschwindigkeitsregelanlage mit Verkehrsschild-Erkennung (mit Automatik auch inklusive Stau-Assistent), ein Fahrspur-Pilot, eine Rückfahrkamera mit „Split-View“-Technologie, die ein 180-Grad-Bild auf den Touchscreen-Monitor des Autos überträgt, Toter-Winkel- Assistent mit Querverkehrwarner, aktiver Park-Assistent. Und, und, und ...

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Chrysler fusionierte 1998 mit Daimler-Benz. Ex-Chrysler-Chef Iacocca zeigte sich damals verärgert, dass ihn der damalige DaimlerChrysler-Chef Jürgen Schrempp nicht wieder reaktivierte. Schrempp habe ihn monatelang hingehalten, beklagte sich Iacocca in einem Interview der Tageszeitung "Detroit News". Iacocca wollte als Berater oder Sprecher zu dem Autobauer zurückkehren. "Um ehrlich zu sein, ich hätte meinen rechten Arm dafür gegeben", sagte er. 2007 verkaufte Daimler die Mehrheitsbeteiligung an der Chrysler-Gruppe. Vor knapp fünf Jahren fusionierte Chrysler dann mit dem italienischen Autobauer Fiat.

Modellvorstellung: Ford Mustang Bullitt

Der Film schrieb Geschichte und dieses Auto wurde zum „automobilen Kulturgut der Vereinigten Staaten von Amerika“ erklärt: Dafür reichte eine knapp elf Minuten dauernde Verfolgungsjagd in San Francisco, in der Lieutenant Frank Bullitt (Steve McQueen) mit seinem Ford Mustang zwei Mafia-Killer zur Strecke bringt.

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Der Mustang hat tatsächlich filmhistorische Bedeutung: Steve McQueen bannte die Realität mit rauchenden, polternden Autos auf die Leinwand wie niemand zuvor - er war der erste „Fast and Furious“. Der Film-Mustang mit Seriennummer 599, lackiert in Highland Green, galt lange als verschollen und tauchte erst vor Kurzem wieder auf.

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McQueen habe sich damals, so heißt es, ganz bewusst für einen „rohen, starken“ Mustang entschieden. Der Schauspieler, der viel zu früh an Krebs starb, hätte sich in diesem Sinne auch mit dem neuesten Bullitt, anno 2018, angefreundet.

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Der V8 wabert das Lied der guten alten Tage, als ein V8 noch Statussymbol war. Die Motorcharakteristik: Bullig, wuchtiges Drehmoment, Ford arbeitet mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe, das uns beim Runterschalten das Zwischengas-Geben abnimmt - persönlich würde man etwas schneller sein.

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Schaltung? Kurz, knackig und doch smooth.

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Mit dem Fahrwerk des Neuen wäre Frank Bullitt ruhiger unterwegs gewesen: Das Hochleistungsfahrwerk macht die Dämpfer zu willigen Gefährten jedes noch so wilden Ausritts.

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Das Auto pickt (auch mithilfe speziell entwickelter Reifen) auf der Straße, wirkt nie unkomfortabel.

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Bei der Farbe würden wir keine Kompromisse machen: Highland Green. Wie bei Nummer 599.

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Modellvorstellung: Ford Explorer

Es ist nicht weniger als das meistverkaufte SUV der USA, das zum Jahresende den Sprung über den Großen Teich nach Europa macht: Die sechste Generation des 5,05 Meter langen Ford Explorer bietet bis zu sieben Personen in drei Sitzreihen Platz.

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Dass er aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten stammt, manifestiert sich auch im Laderaumvolumen von 2274 Litern, im Innenraum verteilten Fächern, die insgesamt 123 Liter aufnehmen und nicht zuletzt den zwölf Becherhaltern an Bord.

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Aber nein, unter der haushohen Motorhaube bollert kein bulliger V8, sondern ein Plug-in-Hybrid-System: Es besteht aus einem 350 PS starken V6-Turbobenziner mit 3 Litern Hubraum und einem Elektromotor mit 74 kW (100 PS). Das macht eine Systemleistung von 450 PS und 840 Newtonmetern Drehmoment, die eine 10-Gang-Automatik und Allrad in geordnete Bahnen lenken.

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Die Lithium-Ionen-Batterie hat eine Kapazität von 13,1 Kilowattstunden (kWh) und kann über die Ladebuchse im vorderen linken Kotflügel mit einer Steckdose verbunden werden. Im rein elektrischen Betrieb kann der Explorer rund 40 Kilometer zurücklegen.

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Der Fahrer kann entscheiden, wann und wie er die in der Batterie gespeicherte Leistung abruft. Dafür stehen ihm vier verschiedene Programme zur Wahl. Ford stellt einen Durchschnittsverbrauch von 3,4 Litern (78 g CO2/km) in die Auslage.

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Die umfangreiche Serienausstattung reicht von einem Drehschalter für das 10-Gang-Automatikgetriebe über die beheiz- und kühlbaren Vordersitze bis zum beheizbaren Lenkrad.

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Dazu kommen noch ein Induktionsfeld für das kabellose Aufladen geeigneter Smartphones, Sitzheizungen und Sonnenschutzrollos für die Passagiere in der zweiten Reihe, dunkel getönte Verglasung ab der B-Säule und ein 800 Watt starkes Soundsystem. In Onboard-WLAN können bis zu zehn Endgeräte gleichzeitig surfen.

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Im Cockpit erwartet einen ein bis zu 10,1 Zoll großer Touchscreen im Hochformat, auf dem sich der Fahrer zum Beispiel Navigationskarten vollflächig anzeigen lassen oder die Bildschirm-Darstellung für zusätzliche Informationen teilen kann. Das Display mit dem 12,3-Zoll-Monitor im Instrumententräger löst die analogen Instrumente ab.

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Und dann haben die Techniker aus Dearborn dem SUV auch noch eine erkleckliche Anzahl von Assistenzsystemen angedeihen lassen: Den für Ein- und Ausparken sowie teilautomatisierter Fahrzeugführung kann man bei dem Hünen wirklich gut gebrauchen.

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Der Toter-Winkel-Warner behält Autos im Blick, die sich dem Heck seitlich nähern, und aktiviert zur Vermeidung einer Kollision notfalls auch die Bremse. Hinzu kommt die ebenfalls neue Notbremsfunktion für Rückwärtsfahren. Und das war nur ein Bruchteil der elektronischen Schutzengel an Bord. Genügend Platz hat der Explorer ja.

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Kommentare (1)

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megamaxx
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Der Ford Mustang Shelby GT1000...

... mit 950PS ist der stärkste Mustang von Shelby aller Zeiten!

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