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KärntenUnternehmer zahlten 21 Millionen Euro Kammerumlage

Wirtschaftskammer Kärnten 2018 mit Überschuss. Präsident Mandl sieht Koralmtunnel und Seidenstraße als Jahrhunderstchance. LR Schuschnig will mehr Mittel für Standortmarketing.

Landesrat Sebastian Schuschnig (2. v. l.) mit Kammesrspitzen Jürgen mandl, Carmen Goby, KLaus Peter Kronlechner, Alfred Trey (v.  l.)
© Raunig
 

Bei seinem ersten Auftritt im Kärntner Wirtschaftsparlament ließ sich der neue ÖVP-Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig zu keiner Wahlkampfrede für den abgewählten Bundeskanzler Sebastian Kurz hinreißen. Vielmehr freute er sich über die hohe Kärntner Wahlbeteiligung zur EU-Wahl als starkes Bekenntnis zu Europa, sowie über Kärntner Wirtschaftserfolge. Gemessen an 300 EU-Regionen liege Kärnten bei der Forschungsquote an 28. Stelle, bei Nächtigungen je Einwohner am 20. Platz und in Kombination aus Tourismus- und Industriewertschöpfung an fünfter Stelle. "Kärnten braucht aber mehr Strahlkraft", forderte Schuschnig Mittel für das neue Standortmarketing für internationale Ausstrahlung.

"Betrug an Bevölkerung"

Kammerpräsident Jürgen Mandl mahnte, Koramltunnel und Seidenstraße nicht zu fürchten, sondern als Jahrhundertchance wahrzunehmen. Heftig kritisierte er die Abwahl von Kurz als "Betrug an der Bevölkerung", weil ihr und der Wirtschaft Reformen vorenthalten blieben. Vertrauen und Glaubwürdigkeit Österreichs würden aufs Spiel gesetzt. Vizepräsident Otmar Petschnig fürchtet abgeschaffte Vernunft bei Ausgaben vor der Nationalratswahl, Gewerbe-Sprecher Klaus Peter Kronlechner Retourgang beim 12-Stunden-Tag.

Rechnungsabschluss

Einig beschloss man den von RLB-Vorstand Peter Gauper vorgelegten Rechnungsabschluss 2018 mit 640.000 Euro Überschuss bei 30,2 Millionen Euro Einnahmen, davon 21 Millionen Euro aus den Kammerumlagen 1 und 2.

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Nicht der Unternehmer zahlt sondern der Endverbraucher.

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