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Goldman SachsGewinn bricht ein – und liegt dennoch bei 2 Milliarden Dollar

Im Aktienhandel fallen die Einnahmen bei der US-Investmentbank Goldman Sachs um 24 Prozent. Und dennoch schreibt das Haus Milliardengewinne.

Der Nettogewinn bricht bei Goldman Sachs um ein Fünftel ein
Der Nettogewinn bricht bei Goldman Sachs um ein Fünftel ein © APA
 

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat die Schwäche im Handel mit Anleihen und Aktien sowie höhere Rückstellungen für faule Kredite zu spüren bekommen. Der Nettogewinn brach im ersten Quartal um ein Fünftel auf 2,18 Milliarden Dollar (1,93 Milliarden Euro) ein, wie das Geldhaus am Montag mitteilte.

Der Regierungsstillstand in den USA sowie der Handelskonflikt zwischen den USA und China drückten der Bank zufolge auf die Handelsaktivitäten der Kunden. Die Konzernerträge gingen um 13 Prozent auf 8,8 Milliarden Dollar zurück. Im Aktienhandel fielen die Einnahmen um 24 Prozent, im Handel mit Anleihen, Devisen und Rohstoffen sanken sie um elf Prozent.

Goldman baut Online-Bank aus

"Wir sind mit unserer Leistung im ersten Quartal zufrieden", sagte Konzernchef David M. Solomon. In den Kerngeschäften habe die Investmentbank solide Ergebnisse abgeliefert. Goldman ist stärker von den Entwicklungen an den Märkten abhängig als der Branchenprimus JP Morgan, der sich auf ein starkes Geschäft mit Verbrauchern stützen kann und am Freitag ein Rekordergebnis präsentiert hatte.

Goldman versucht sich seit einigen Jahren breiter aufzustellen und baut seine Online-Bank Marcus aus, die etwa relativ hoch verzinste Sparkonten für Privatkunden im Angebot hat. Doch vor allem wegen höherer Kreditausfälle bei Verbraucherdarlehen schnellten die Rückstellungen für Kreditausfälle im ersten Quartal auf 224 (Vorjahresquartal: 44) Millionen Dollar in die Höhe.

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