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Anweisung an MitarbeiterVolkswagen spart jetzt sogar bei Farbdruckern

Volkswagen will aus Sparsamkeit die Farbausdrucke im Konzern massiv eindämmen, zeigt eine interne Mail an die Mitarbeiter. 2018 wurden rund 70 Millionen Seiten in Farbe ausgedruckt, dies sei vier Mal so teuer wie ein Schwarz-Weiß-Druck.

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© APA/AFP/RONNY HARTMANN
 

Der deutsche Autobauer Volkswagen rückt aus Sparsamkeit den eigenen Farbdruckern zu Leibe: Von April an sollen Farbausdrucke in den Werken Wolfsburg, Kassel, Salzgitter, Emden und Braunschweig sowie im Nutzfahrzeugwerk in Hannover auf "das notwendige Maß reduziert" werden.

Neue Farbdrucker würden nicht mehr beschafft, bei vorhandenen Geräten werde die Farboption abgeschaltet, geht aus einer internen Mail an die VW-Mitarbeiter hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Im vergangenen Jahr seien an den Standorten fast 140 Millionen Seiten ausgedruckt worden, die Hälfte davon in Farbe. Eine Farbseite koste das Vierfache eines Schwarz-Weiß-Ausdrucks.

Farbe nur in Ausnahmen

"Hier liegt ein enormes Sparpotenzial", heißt es in der Mail an die VW-Mitarbeiter. Der Vorstand habe daher die "konsequente Umstellung" beschlossen. Ausnahmen soll es - auf Antrag - geben dürfen, der Anteil der Farbdrucke soll aber unter fünf Prozent bleiben. "Let's go black", heißt es auf einem Schwarz-Weiß-Foto in der Mail.

Ohnehin hatte Volkswagen angekündigt, den Sparkurs wegen geplanter Milliardeninvestitionen in E-Mobilität und Digitalisierung bei der Kernmarke verschärfen zu wollen.

Dieselskandal kostete VW 30 Milliarden

In den nächsten fünf Jahren sollen demnach zusätzlich 5.000 bis 7.000 Stellen wegfallen. Mithilfe automatisierter Routinearbeiten, Materialeinsparungen und geringerer Modellvielfalt sollen von 2023 an die Kosten weiter sinken. So will VW sich finanziellen Spielraum verschaffen. Der Betriebsrat kritisierte die Größenordnung der zusätzlichen Stellenstreichungen. Wegen des Dieselskandals musste der Autobauer vor allem in den USA bereits fast 30 Milliarden Euro für Strafen und Vergleiche bezahlen.

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Danke für Ihr Verständnis.

xxndtxx
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...

Wir durften noch nie in Farbe drucken. Das dürfen nur ausgewählte Mitarbeiter.

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gerbur
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Das tut niemanden weh!

Wenigstens eine Sparmaßnahme, die nicht gleich Arbeitsplätze im Konzern kostet!

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ratschi146
3
19
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... das nennt man nicht sparen,

... sondern
× Gewinnmaximierung
x Margensteigerung
x Kosteneinsparung
x erfreuliche Massnahmen für Shareholder
x sparen, sparen, sparen...

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docholliday
4
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hm

ja und?

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kropfrob
2
11
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... und ...

... Ablenkungsmanöver. Dass einige tausend Stellen eingespart werden sollen, rückt angesichts der Millionen eingesparter Farbausdrucke in den Hintergrund.

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