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JobbörseJunge Asylberechtigte sollen heute bei Jobgipfel neue Stellen finden

Der Bedarf in der Wirtschaft ist groß: ÖBB, Telekom, Post, Porr, Siemens oder Simacek umwerben junge Talente.

Auch in der Steiermark werden junge Asylberechtigte von Unternehmen gezielt gesucht
Auch in der Steiermark werden junge Asylberechtigte von Unternehmen gezielt gesucht © Ballguide
 

Lehrlinge mit Flüchtlingshintergrund bei einem negativen Asylbescheid auch mitten in der Ausbildung abzuschieben, das hatte der Regierung jüngst heftige Kritik selbst von Chefs nicht betroffener Unternehmen eingebracht. Wenn heute die Regierung zur ersten Jobbörse für junge Asylberechtigte in Wien ruft, werden Bundeskanzler Sebastian Kurz, Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (beide ÖVP) und Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) sehr oft in Kameras lächeln.

Flankiert werden sie von prominenten Firmenbossen, etwa Andreas Matthä, ÖBB, Telekom-Chef Thomas Arnoldner, Postchef Georg Pölzl, Porr-Boss Karl-Heinz Strauss oder der Chefin des Facility- und Reinigungsunternehmens Simacek, Ursula Simacek. Den Gipfel hat die Regierung gemeinsam mit dem Arbeitsmarktservice, der Industriellenvereinigung, der Wirtschaftskammer und dem Österreichischen Integrationsfonds organisiert. Bis zu 600 Jobsuchende werden erwartet. Es sind jene, die aufgrund ihrer Sprachkenntnisse und Qualifikation relativ einfach eine Stelle finden sollten.

Gastrofachkräfte oder Distributionslogistiker

Die Post braucht etwa Distributionslogistiker, die Porr Bauarbeiter. Besonders gefragt sind Mitarbeiter mit Gastronomieerfahrung. Sie könnten etwa sofort im Hotel Park Hyatt, Marriott oder im Sacher anheuern. Auch die Handelskonzerne Hofer, Rewe, Spar und dm suchen auf diesem Weg nach Mitarbeitern.

Bei Interesse in anderen Bundesländern könnten auch dort Jobbörsen stattfinden. Bereits geplant ist eine ähnliche Veranstaltung in Oberösterreich, für die Steiermark und Kärnten gibt es noch keine Termine. In Österreich sind etwa 10.000 der 30.000 Asylberechtigten jünger als 25. Fast alle der Asylberechtigten leben von der Mindestsicherung.

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