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Infineon Wie Chips helfen, Energie zu sparen

EU-Forschungsprojekt "PowerBase", das aus Österreich heraus von Infineon Austria koordiniert wurde, ist erfolgreich abgeschlossen, und liefert vielversprechende Ergebnisse.

Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende von Infineon Austria: "Europa zeigt gemeinsame Forschungsstärke." © Markus Traussnig
 

Der weltweit steigende Energiebedarf treibt die Entwicklung von immer leistungsfähigeren und effizienteren Energiesparchips. Sie sind unabdingbar für hohe und nachhaltige Effizienzsteigerungen, beispielsweise bei der
Erzeugung, Übertragung und Nutzung von Strom, in der Elektromobilität oder für leistungsstärkere Rechenzentren.

Das europäische Forschungsprojekt "PowerBase" hat mit 87 Millionen Euro Projektvolumen und 39 Partnern aus neun Ländern nach dreijähriger Laufzeit jetzt laut einer Aussendung von Infineon vielversprechende Ergebnisse geliefert: Die erfolgreiche Entwicklung und Pilot-Produktion der nächsten Generation von Energiesparchips. Das Projekt wurde aus Österreich heraus von Infineon Austria koordiniert.

Ziel: Einsatz am Massenmarkt

Diese sogenannten Leistungshalbleiter basieren auf dem neuen Halbleitermaterial Galliumnitrid (GaN). Erste Komponenten für Hochleistungsanwendungen seien entwickelt worden. Auch deren Produzierbarkeit wurde demonstriert, und damit die industriellen Voraussetzungen für den Einsatz am Massenmarkt erarbeitet. Diese Chips würden Strom weitaus effizienter umwandeln, als Leistungshalbleiter aus Silizium – Energieverluste sollen bis zur Hälfte reduziert werden.

Für Europa sind Innovation und führende Kompetenz in Schlüsseltechnologien Erfolgsfaktoren im Wettbewerb.

Sabine Herlitschka

"Für Europa sind Innovation, führende Kompetenz in Schlüsseltechnologien und eine starke industrielle Basis wesentliche Erfolgsfaktoren im Wettbewerb mit anderen Wirtschaftsräumen", sagt Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG. "In der Leistungselektronik gibt es eine Vielzahl von europäischen Kompetenzen, die durch eine fokussierte Zusammenarbeit wesentliche Wettbewerbsvorteile am globalen Markt bringen. Mit PowerBase zeigt Europa erfolgreich gemeinsame Forschungsstärke zur Erhöhung der Energieeffizienz in elektronischen Anwendungen."

In 20.000 Geräten verbaut

Der Energiesparchip ist bereits in rund 20.000 Geräten des Projektpartners Eltek, einem Komplettanbieter gesicherter Stromversorgungen, verbaut. Diese sorgen für wesentliche
Effizienzsteigerungen in der Stromversorgung von energieintensiven Server- und Rechenzentren. „Wir streben danach, technologisch immer einen Schritt voraus zu sein.Der Einsatz der im Projekt ‚PowerBase‘ entwickelten, wegweisenden GaN-basierten Technologie gibt uns jetzt die Möglichkeit, diese Zielsetzung zu realisieren", sagt Erik Myhre, Senior Manager Forschung & Entwicklung bei Eltek.

Nächster Entwicklungsschritt

Der nächste Entwicklungsschritt der neuen Generation von Energiesparchips ist der Massenmarkt für Konsumentenanwendungen.
Damit werden GaN-basierte Halbleiter in Smartphones, Computern,
Beleuchtung oder Netzteilen eingesetzt. Wichtige Zielsetzungen dabei sind die Steigerung der Effizienz und eine weitere Miniaturisierung in der Anwendung.

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