Paypal, SpaceX, Tesla Elon Musk: Der Weg zum Milliardär

Elon Musk gilt als Paradebeispiel des innovativen Unternehmers. Mit Tesla und SpaceX wurde er zum Milliardär, doch sein Erfolg fußt viel früher.

Pretoria

Elon Musk wird am 28. Juni 1971 in Pretoria, Südafrika geboren. Nach der Scheidung seiner Eltern lebt er bei seinem Vater und Besuchte während des Apartheidregimes die englischsprachige Pretoria Boys High School.

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Queens University

1989 zieht er nach Kanada und schreibt sich an der Queens University ein. Durch seine kanadische Mutter erhält er die kanadische Staatsbürgerschaft.

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University of Pennsylvania

Nach zwei Jahren an der Queens University wechselt Musk an die University of Pennsylvania, wo er den Bachelor in Physik und in Wirtschaft macht.

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Stanford University

Danach will er an der Stanford University in Kalifornien weiterstudieren, bricht das Programm allerdings nach zwei Tagen ab, um sein erstes Unternehmen zu gründen.

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Zip2

1995 ruft Elon Musk zusammen mit seinem Bruder Kimbal das Internet-Startup Zip2 ins Leben. Es ist eine der ersten Umsetzungen der "Gelben Seiten" ins Internet. 1999 wird das Unternehmen für 307 Millionen US-Dollar an Compaq verkauft. Musk erhält für seinen Sieben-Prozent-Anteil 22 Millionen US-Dollar.

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Paypal

Im März 1999 investiert Musk zehn Millionen US-Dollar und gründete das Fin-Tech X.com. Ein Jahr später wird es mit dem u.a. von Peter Thiel gegründeten Confitiy fusioniert. Aus der Fusion entsteht Paypal, das 2002 von eBay gekauft wird. Musk erhält damals rund 165 Millionen US-Dollar.

AP (PAUL SAKUMA)

SpaceX

Bereits 2001 will Musk sich dem Weltraum zuwenden. Doch die aktuelle Raketentechnik der Zeit erscheint ihm zu teuer. 2002 gründet er mit 100 Millionen US-Dollar das Unternehmen SpaceX. Mit dem Ziel, Weltraumflüge günstiger zu machen. 2006 kann er einen Vertrag mit der NASA abschließen, 2008 bringt eine Falcon 1 als erste private Rakete einen Satelliten ins All.

AP (Jae C. Hong)

Tesla

Tesla wird 2003 von Martin Eberhard und Marc Tarpenning gegründet. Sowohl Elon Musk als auch sein Bruder Timbal gehören zu den ersten Investoren des E-Auto-Bauers. Nach der Finanzkrise 2008 übernimmt Musk endgültig die Leitung von Tesla und entwickelt des Produktportfolio laufend weiter. Inzwischen baut Tesla nicht nur Autos, sondern auch Ladestationen, Wand-Akkus, Megabatterien und Ladestationen. Musk besitzt rund ein Fünftel der Aktien von Tesla, die knapp 20 Milliarden US-Dollar wert sind.

AP (Paul Sakuma)

Solarcity

2006 stellt Musk das Startkapital für den Solar-Ausrüster SolarCity zur Verfügung. 2012 gibt das Unternehmen bekannt, mit Tesla zusammenzuarbeiten, um erneuerbare Energie auf Häusern marktfähiger zu machen. 2016 wird  SolarCity schließlich für 2,6 Milliarden US-Dollar an Tesla verkauft. Durch seinen 22-Prozent-Anteil verdient Musk mit dem Deal rund 572 Millionen US-Dollar.

Solarcity

Hyperloop

2013 stellt Musk ein Konzept vor, Züge in Vakuumröhren mit Überschallgeschwindigkeit transportieren zu wollen. Er nennt es Hyperloop. Um die Entwicklung voranzutreiben, wird das Design und der Antrieb unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht. Mehre Unternehmen arbeiten an Konzepten. Im Juli 2017 schreibt Musk, er hätte die Zustimmung der Regierung, eine Strecke zwischen New York und Washington D.C. zu bauen.

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OpenAI

Elon Musk hat eine klare Meinung zu künstlicher Intelligenz: Sie könnte gefährlich für die Menschheit werden. Deshalb ruft  er 2015 OpenAI ins Leben. Eine Organisation, die sich mit der Entwicklung einer freundlichen künstlichen Intelligenz beschäftigt.

Openai.com

Neuralink

2016 folgt die nächste Firmengründung für Musk: Neuralink soll eine physische Verbindung zwischen dem menschlichen Gehirn und Computern entwerfen.

neuralink.com

Boring Company

Wesentlich mehr Aufsehen erregt 2016 die Gründung der Boring-Company. Mit ihr will Musk Städte untertunneln, um so den Straßenverkehr zu entlasten. Eine Art Öffi-System für Autos. Seit der Gründung steckt Musk sehr viel Zeit und Energie in die Bewerbung der Firma. Ein Mittel ist Merchandising. So konnte er 50.000 Boring-Kappen verkaufen.

Boring Company
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