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Ferdinand Piech Der VW-Patriarch

Ferdinand Piëch will laut Berichten bei VW aussteigen. Damit steht eine lange Ära vor dem Ende - kein anderer Manager prägte den deutschen Autokonzern so sehr wie der Enkel von Ferdinand Porsche. Klicken Sie sich durch einige Stationen.

Der junge VW-Manager

Ferdinand Piëch auf einem Archivfoto 1975. Am 17. April 1937 wurde Piëch in Wien geboren, der legendäre Porsche-Gründer Ferdinand Porsche war sein Großvater. Nach dem Studium in Zürich arbeitete Piëch ab 1972 für die VW-Tochter Audi NSU.

APA/Audi Nsu Auto Union Ag

Audi-Chef und Thronfolger

1988 wurde Piëch Vorstandschef der Audi AG. Das Bild aus demselben Jahr zeigt ihn mit Carl Horst Hahn, damals Vorstandschef von Volkswagen. Am 1. Jänner 1993 folgte Piëch nach dem Abgang Hahns an die VW-Spitze. Volkswagen schrieb damals hohe Verluste.

APA/dpa/Michael probst

Zurück auf die Erfolgsstraße

Innerhalb von drei Jahren brachte Piëch den VW-Konzern in die Gewinnzone zurück. Das Foto von 1999 zeigt ihn mit dem damaligen Kanzler von Deutschland, Gerhard Schröder (rechts), bei der Grundsteinlegung für ein VW-Werk in Dresden. Mitte: der damalige Ministerpräsident von Sachsen, Kurt Biedenkopf.

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VW und der Luxus

Unter Piëch steigt VW in das Luxussegment ein. Unter anderem wurden Bentley, Bugatti und Lamborghini gekauft und das Oberklassemodell Phaeton herausgebracht.

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Die Übergabe

Piëch war bis 2002 Vorstandschef von VW, ihm folgte Bernd Pischetsrieder nach. Piëch wechselte indes an die Spitze des VW-Aufsichtsrates.

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Ablöse im Streit

Wirtschaftlich war Pischetsrieder mit VW sehr erfolgreich, dennoch kam es 2006 wegen "persönlicher Differenzen", wir es offiziell hieß, zum Bruch mit dem mächstigsten Mann im Konzern, Ferdinand Piëch.

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Die Ära Winterkorn beginnt

Martin Winterkorn, enger Vertrauter von Piëch, übernahm am 1. Jänner 2007 das Steuer bei VW.

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GTI-Treffen und Spitzengagen

Winterkorn und Piëch beim GTI-Treffen am Wörthersee. Winterkorn machte nicht zuletzt durch seine Spitzengagen von sich reden. 2011 erhielt der VW-Chef 17,456 Millionen Euro – so viel wie noch kein anderer Vorstandsvorsitzender eines DAX-Unternehmens vor ihm.

Daniel Raunig

Der Bruch

2015 kommt es zum Bruch und zum offenen Machtkampf zwischen Piëch und Winterkorn. Piëch distanziert sich von Winterkorn und tritt zwei Wochen später von allen Mandaten im VW-Konzern zurück - nachdem sich große Teile des Konzerns hinter Winterkorn gestellt hatten. Bald darauf, im Herbst 2015, muss aber auch Winterkorn seinen Hut nehmen. Er war über den Abgasskandal gestolpert.

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Am 25. August starb Ferdinand Piech 82-jährig im Klinikum Rosenheim in Bayern.

APA/AFP/THOMAS KIENZLE
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