AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

800 Euro Stundenlohn

"Fat Cat Day": Manager haben bereits Durchschnittsjahreslohn in der Tasche

Der "Tag der fetten Katze": Deutsche und britische Top-Manager haben schon jetzt mehr verdient als ein normaler Arbeitnehmer im ganzen Jahr.

Stundenlohn für deutsche Spitzenmanager: 800 Euro
Stundenlohn für deutsche Spitzenmanager: 800 Euro © Gina Sanders - Fotolia
 

Am 5. Jänner zu Mittag ist es soweit: Ein durchschnittlicher Top-Manager eines börsennotierten deutschen Unternehmens hat bereits jenen Betrag verdient, den der Durchschnittsbürger seines Landes im ganzen Jahr überwiesen bekommen. In Großbritannien wurde der "Tag der fetten Katze" - die wenig freundliche Beschreibung für Bestverdiener in oberen Managementetagen - bereits am Mittwoch begangen; sie verdienen nochmals deutlich mehr als ihre deutschen Kollegen.

In Deutschland beträgt der Durchschnittsjahreslohn 32.650 Euro, Top-Manager verdienen im Schnitt laut der deutschen Zeitung "Welt" knapp 800 Euro - pro Stunde - und egalisieren damit das Jahreseinkommen nach dreieinhalb Tagen. Deutsche Chefs verdienen statistisch gesehen das 57-Fache eines "normalen" Mitarbeiters. Den Berechnungen wurde die Annahme zugrunde gelegt, dass ein Vorstandsvorsitzender 12 Stunden am Tag arbeitet.

 

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

paulrandig
0
4
Lesenswert?

1800

In Bezug auf die Einkommensschere sind wir mittlerweile wieder etwa im Jahr 1800 angelangt. Damals war das selbstverständlich, war doch der Adel etwas "Besseres". Er wurde mittlerweile aus gutem Grund weitestgehend abgeschafft, weil erkannt wurde, dass es langfristig allen besser geht, auch den "Besseren", wenn das Vermögen etwas gleicher aufgeteilt ist, weil dadurch Spannungen und Konflikte, die das ganze System (und damit auch den Wohlstand der Reicheren) gefährden, vermindert werden.
Aber irgendwie scheint die Welt diese Erkenntnis noch nicht verinnerlicht zu haben...

Antworten
selbstdenkerX
0
2
Lesenswert?

paulrandig

Im Artikel ist aber nicht von Vermögen (Einheit Euro) die Rede, sondern vom Einkommen (Einheit Euro /Jahr bzw. Euro/h).

Antworten
paulrandig
0
1
Lesenswert?

selbstdenkerX

Ja, stimmt natürlich. Grob kann man aber sagen, dass hier in etwa gleiche Verhältnisse herrschen. Und es ist bekannt, dass Vermögen in den meisten Fällen weiteres Einkommen erzeugt(e).

Antworten