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Internationale Start-Ups

Graz staunt über Ideen aus aller Welt

13 Projekte aus ganz Europa wurden gestern beim „European Youth Award“ an der FH Joanneum präsentiert. Mit Technologien wie einem Roboteranzug oder einem Computerprogramm für Gesundheitsdaten soll die Welt verändert werden. Von Michael Kloiber

Anton aus der Ukraine hat einen Roboteranzug für Menschen mit Behinderung entwickelt © ballguide/Pajman
 

Gestern Nachmittag wurde viel geredet im Audimax der FH Joanneum. Dort stellten kreative Köpfe aus Tschechien, der Ukraine, Österreich, Italien, Deutschland, Frankreich und den Niederlanden ihre Projekte vor. 13 Ideen waren es insgesamt – eine spannender als die andere. Eine Jury, bestehend aus internationalen Experten, hat die Ideengeber aus 60 Projekten ausgewählt und nach Graz geladen. Heute geht es mit dem „European Youth Award“ im Dom im Berg weiter.

Mit dem europaweit einzigartigen Projekt will man zeigen, wie Europas Start-ups mit den digitalen Technologien die Welt verändern können. Dabei handelt es sich um Ideen wie „Aprendices Visuales“. Ein Projekt, das eine technische Hilfestellung für Kinder mit Autismus gibt. Über 20 E-Books und Apps sind bereits erhältlich – bisher aber nur in spanischer Sprache. „Noch heuer folgt Frankreich, im nächsten Jahr der deutsche Markt“, erklärt Ideengeberin Miriam auf der Bühne.

European Youth Award 2015: Die Präsentationen

13 Projekte aus ganz Europa wurden gestern beim „European Youth Award“ an der FH Joanneum präsentiert. Mit Technologien wie einem Roboteranzug oder einem Computerprogramm für Gesundheitsdaten soll die Welt verändert werden.

ballguide/Stefan Pajman

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Spannend auch die Entwicklung von Anton aus der Ukraine: Er hat eine Art Roboteranzug erfunden, der Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen die Möglichkeit geben soll, aufzustehen und sich zu bewegen. Der Hintergedanke für diese Idee war ein typischer Burschentraum: „Ich wollte mich wie Iron Man fühlen“, lacht er. Und die rund 200 Zuhörer klatschen begeistert. Applaus gab es auch für ein Projekt aus Schweden: Allen und Max haben ein Computerprogramm programmiert, das Kosten und Ressourcen im Gesundheitssystem sparen soll. Das Programm speichert alle Gesundheitsdaten des Nutzers (egal ob zu Hause beim Wiegen oder im Krankenhaus bei Untersuchungen) und führt sie zusammen.

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