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Fast Forward Award

Sechs steirische Innovationen ausgezeichnet

Großes Finale für den "Fast Forward Award", den Wirtschaftspreis des Landes Steiermark, Dienstagabend in der Seifenfabrik: Die Gewinner der fünf Kategorien und ein Sonderpreisträger wurden geehrt.

© Sabine Hoffmann
 

Der Weg auf die Bühne der Seifenfabrik in Graz - dorthin luden das Wirtschaftsressort des Landes Steiermark und die Steirische Wirtschaftsförderung (SFG) Dienstag Abend zur "Zukunftsshow", sprich zur Verleihung des Wirtschaftspreises "Fast Forward Award" - ist für die Gewinner kein leichter.

"Eine gute Idee zu haben, ist ein Schritt", gibt SFG-Chef Burghard Kaltenbeck zu bedenken. Sie zur Marktreife zu bringen und dort, auf dem Markt, Erfolg zu haben, ist nicht nur der wichtigere, sondern der oft viel schwierigere Schritt. Weil "Innovation eine wesentliche Voraussetzung ist, um im internationalen Standortwettbewerb erfolgreich zu sein", wie Wirtschaftslandesrat Christian Buchmann betont, vergibt das Land jährlich den "Fast Forward Award". Gesucht werden neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen. Der Preis feierte bei seinem Finale am Dienstag die 20. Auflage. Zwischen 1995 und 2014 wurden insgesamt 85 Projekte von 70 steirischen Unternehmen und Institutionen ausgezeichnet - 3299 Einreichungen und daraus 380 Nominierungen hat es in dieser Zeit bei der SFG gegeben. Spitzenreiter war übrigens das Jahr 2001 mit 552 Aspiranten.

Die 128 Bewerbungen im heurigen Jahr liegen knapp über dem langjährigen Schnitt. 15 davon wurden nach einer Vorauswahl für das Finale nominiert. Und wer nach der wissenschaftlichen Bewertung, 10.500 Online-Votings und dem Jury-Urteil von 25 Experten die Nase vorne hatte, durfte gestern in der Seifenfabrik den Weg zur Bühne beschreiten.

Die Gewinner

Der Preis wurde heuer in insgesamt sechs Kategorien verliehen.

Kleinstunternehmen. EcoCan. Die Leobner Firma EcoCan hat durch eine Lichtlenkungsfolie den Blendfaktor von LED-Licht um 95 Prozent reduziert.

Landesrat Christian Buchmann (links) mit Wolfgang Trois und Werner Färber von EcoCan und Burghard Kaltenbeck (SFG) Foto © Hoffmann

Kleinunternehmen. Insort. Das Messsystem "Sherlock" schaut auf die Qualität von Rohprodukten wie Obst und Gemüse auf dem Förderband und misst dabei Zuckeranteil, Stärkegehalt etc.

Insort: Matthias Jeindl nahm den Preis entgegen Foto © Hoffmann

Mittlere Unternehmen. Brauerei Murau. Die Brauerei setzt auf erneuerbare Energien. Anstelle von 165 Grad Celsius heißem Wasserdampf, der beim Aufkochen von Brauwasser, Hopfen und Malz zum Einsatz kam, wird nun 115 Grad heißes Wasser verwendet. Ersparnis von 700.000 Liter Heizöl im ersten Jahr.

Murauer Bier: Josef Rieberer (links) Foto © Hoffmann

Großunternehmen. ams AG. Die Firma ams entwickelte einen intelligenten Sensor, der menschliche Gesten erkennen und in Computerbefehle umwandeln kann. So können Handys ohne Berührung bedient werden.

ams AG: Thomas Riener und Mario Manninger Foto © Hoffmann

Institutionen der angewandten Forschung und Entwicklung: ACIB. Dem "Austrian Centre of Industrial Biotechnology" ist es gelungen, biologische Schutzorganismen zu züchten und ins Saatgut einzubringen.

ACIB: Christin Zachow und Bernd Nidetzky Foto © Hoffmann

Der Sonderpreis im Bereich "Smart Production & Services" ging an das Polymer-Kompetenzzentrum "PCCL" in Leoben. Mit 16 Partnern wurden Hightech-Materialien u. a. für Generatoren und Transformatoren entwickelt.

Sonderpreis für PCCL: Wolfgang Kern und Martin Payer Foto © Hoffmann

Kommentare (1)

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perplesso
0
1
Lesenswert?

und wieder grinst der Herr Buchmann in die Kamera ,....

und wird vorn und hinten mit seinen Agenden der Kultur, der Wirtschaft und auch Europas nicht mehr fertig. Wann kommt da endlich eine Ablöse ?

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