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Sonderlandwirtschaftsrat

EU plant Unterstützung für Milchbauern

Am 7. September treffen sich die Landwirtschaftsminister der EU zu einem Sonderministerrat zusammen. Die EU-Kommission hat eine Unterstützung für Milchbauern angekündigt, die unter dem Russlandembargo leiden.

Eine Milchkuh
© Markus Traussnig
 

Die EU-Kommission will den Bauern in Europa bei einem Sonderlandwirtschaftsrat am 7. September Unterstützung in der gegenwärtigen Milchkrise gewähren. EU-Agrarkommissar Phil Hogan sagte am Montag nach einem Treffen mit der lettischen Regierungschefin Laimdota Straujuma, bis dahin werde die EU-Kommission in der Lage sein, nicht nur Lettland, sondern auch den anderen EU-Staaten zu antworten.

Der Preisverfall bei Milch und Schweinefleisch lässt auch bei Landwirtschaftsminister Andrä Rupprechter (ÖVP) die Alarmglocken läuten. "Wir haben sicherlich eine Ausnahmesituation im Milch- und Schweinesektor", sagte Rupprechter der "BauernZeitung". Die Auswirkungen des Russland-Embargos seien noch spürbar. Als problematisch für die Betriebe bezeichnete er den starken Milchpreisrückgang im 1. Halbjahr.

Russlandembargo schadet Landwirten

Rupprechter fordert von EU-Agrarkommissar Phil Hogan ein umfassendes Maßnahmenpaket für den Milch- und Schweinesektor, vor allem weil die Russland-Krise nicht von der Landwirtschaft ausgelöst wurde. "Die Landwirte sind die Hauptbetroffenen eines Embargos, das die Reaktion auf eine Entscheidung des Europäischen Rates war. Daher ist es auch eine europäische Aufgabe, Antworten auf diese Marktkrise zu finden", sagte der Landwirtschaftsminister im Interview mit der "BauernZeitung". Marktentlastungsmaßnahmen seien erforderlich.

Unter anderem drängt der Landwirtschaftsminister auf eine Unterstützung des Exports in Drittländer mithilfe "massiver Marktpromotion". Er forderte, die EU-Strafe für die heimischen Bauern wegen Überlieferung der Milchquote im Jahr 2014/15 von 45 Mio. Euro zur Marktentlastung einzusetzen. Ende März wurde der EU-Milchmarkt liberalisiert und die Milchquoten abgeschafft. Seitdem kann jeder Bauer in der EU so viel Milch produzieren, wie er will.

 

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PF15L67VKHI83H4U
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Die EU plant Unterstützung!

."essüchrsebÜ"-UE ied s'tbig ....Das ist aber nett, von unserer heiß geliebten und von den USA als Krieggstreinberin gebrauchten EU, dass sie die Bauern jetzt "unterstützen" wolle, weil die Agrarpreise verfallen. Denn die verfallen, weil die USA mit der EU gegen Russlansd einen Wirtschaftskrieg inszenieren um den bösen Putin mit "Embargomaßnahmen" wie im Kalten Krieg "bestrefen. Und der bose Putin lässt sich das und seine Russen das nicht gefallen und blockiertt eben die (eh subventionierten) EU-Exporte von Milchprodukten, Fleisch, Obst und Gemüse aus der EU nach Russland. Auch Brasilien hat gutes Rindfleisch und Obst und Gemüse können die selbst herstellen - aber nicht zu den EU-Dumpingpriesen versteht sich.

Ja, ja aber darüber schweigt sich die Meinungsmacher der "westlichen" Systemmedien beharrlich in kriegshetzerische "Solidarität" aus. Genau so, wie über die ständigen Panzentransporte der Amis durch das "immerwährend neutrale" Österreich zu dem NATO-Großmanävern.

L6TKYTZ79ZUU4UBO
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Gibt es außer Rußland sonst keine Länder für den Export ?? Was ist mit den anderen Firmen die auch vom Embargo getroffen wurden ?Gibt es für diese auch Förderungen ? Diese haben anscheinend nicht diese Lobby wie die Bauern oder schreien sie zu wenig laut nach Förderungen wie die armen Bauern !

PF15L67VKHI83H4U
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Die EU plant Unterstützung!

"Die anderen Firmen", etwa eine der führenden Ausrüsterfirmen für Ölfeld-Ausrüstungen, müssen politisch verordnet das Maul halten. Denn so will es die EU in ihrter Intepretation von Meinungsfreiheit. Ansopnsten gints "Saktionen" - und da sind die EU-rokraten unter Hilfe der eigenen Politnomenklatura sehr erfindungsreich.

Tjka, das waren nioch Zeiten, als das damals noch neutrale Österreich während den von den USA immer wieder ausgerufenen "Embargozeiten" wie 1968 mit den Russen den bis heute geltenden Gaslieferungsvertrag ebenso abschließen konnte wie in den 1970-ern ein Nahtlosrohrwerk bauen und frühen 1980 den Bau ganzer Stahlwerke im Ostblock. (Zum damaligen Ärger der Deutschen, wie man nachlesen kann!).

WSTYP6V4BUC4ZTMU
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abgesehen davon, dass

eh wieder nur die großen wirklich profitieren werden...warum nicht die fördern, die unsere lebensmittel produzieren? was ist daran schlecht? förderungen gibt es ja für hinz und kunz in österreich, aber über keine wird so geschimpft wie über "die" bauern (als ob es "die bauern" überhaupt gäbe...)

allen, denen der neid die gesichtszüge grün färbt: warum seid ihr keine bauern? wir sind ein freies land, höfe gibt es im moment günstig, also ran an den fetten speck wenn es für bauern so viel bis alles gratis gibt!

WSTYP6V4BUC4ZTMU
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im übrigen profitieren von den

förderungen für die landwirtschaft zb. auch die lufthansa...
spitzenempfänger in deutschland ist zb. ein energiekonzern namens rwe, (weil er zum ausgleich für den braunkohle-tagbau agrarflächen aufkauft....).
BASF, Merck, Fielmann, usw. stehen auch auf der liste der empfänger, ob für sonstwas oder weil sie sich nebenher als biobauer betätigen...

also bevor ihr auf euren nachbarbauern losgeht, der seine fünf kühe hütet, erstmal nachdenken und auf die empfängerliste gucken wie viel DER bauer denn wirklich abhebt ;-)

WSTYP6V4BUC4ZTMU
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knappe 184.000

euro gabs zb. für die "verbreitung tibetischer medizin" ....
2.760.000 euro sollen für die erforschung des weißen films auf pralinen draufgegangen sein.
oder angebliche 44 mille für den stierkampf. und so weiter und so fort.
also wenn schon neid, dann auf alle. und bevor pralinenforschung, dann doch lieber an den landwirt, aber bitte den wirklichen, und bei dem dann bittschen kan neid...

WSTYP6V4BUC4ZTMU
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oder aus der presse als quelle:

Die A1 Telekom Austria erhielt im Förderjahr 2013 1,14 Millionen Euro aus dem Agrartopf, Breitbandförderung: Damit wird der Ausbau von Breitbandinternet auf dem Land unterstützt, weil sich dies für die Konzerne sonst nicht rentieren würde. Neben der Telekom Austria wurden laut Verkehrsministerium aus diesem Topf unter anderem Förderungen für T-Mobile, die Energie AG und Netcompany genehmigt. Finanziert wird das aus dem Budget für die „Ländliche Entwicklung“: Ein Sammelbegriff für Maßnahmen, die den ländlichen Raum am Leben erhalten und die Landbevölkerung vom Abwandern abhalten sollen. Dafür stand 2013 eine Milliarde Euro zur Verfügung.

DG1390DPH3TU3SEI
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zuerst schafft die eu die Milchquoten ab,

die Bauern produzieren auf Teufel komm heraus milch.
jetzt soll mit unseren Steuergeld den gierigen Bauern wieder Geld in ihren Schlund gestopft werden.
was ist mit Angebot und Nachfrage??
das kennen die Bauern nicht!