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Reiche werden reicher

Österreichs Millionäre besitzen 138 Milliarden Euro

Das Vermögen der reichsten Österreicher wuchs alleine im letzten Jahr um 8 Milliarden Euro. Investiert wird verstärkt in Diamanten und weiterhin in Immobilien. Teuerste Wohnung wurde 2014 um 8,1 Millionen Euro verkauft.

Viel Geld wird in Diamanten investiert
Viel Geld wird in Diamanten investiert © APA
 

Das Vermögen der reichsten Österreicher wuchs 2014 um 8 Milliarden Euro an. Bei den für die Superreichen wichtigsten Städten rangiert Wien an 20. Stelle. Das geht aus dem Wealth Report 2015 hervor, der am Donnerstag vom Londoner Immobilienberater Knight Frank LLP in Wien vorgestellt wurde. Investiert wird das Geld weiterhin in Immobilien und neuerdings vermehrt in Diamanten.

138 Milliarden Euro besitzen Österreichs Millionäre aktuell. Nach Schätzungen der Ersten Bank wird Ende des Jahres das Vermögen bereits 147 Milliarden Euro betragen. "Seit dem Einbruch der Kapitalmärkte im Jahr 2008 geht es steil bergauf", sagt Wolfgang Traindl, Leiter des Privates Bankings der Ersten Bank in dem Pressegespräch.

82.000 österreichische Millionäre

Derzeit verfügen 82.000 Österreicher über mehr als eine Million Euro. Bei den Investments der Millionäre stehen Diamanten im Trend. "Wir glauben, dass in Zukunft Diamanten auch als Investment stärker nachgefragt werden", so Traindl. Diamanten brächten stabile Erträge und seien zudem die am einfachsten transportierbaren Sachwerte.

Weiterhin im Trend liegen Wohnimmobilien. Allerdings haben die Preise für Luxusimmobilien in Wien 2014 um 3 Prozent nachgelassen. Das geht aus dem PIRI Index (Prime International Residential Index) hervor. Eugen Otto, Eigentümer der Otto Immobilien, geht davon aus, dass sich der Preis nach sehr starkem Wachstum in den vergangenen fünf Jahren auf einem international angemessenen Niveau einpendelt.

Wien: 500 Hochpreisimmobilien

Auch die Ukrainekrise habe zum Rückgang beigetragen, auch wenn der Anteil der russischen Investoren eher gering war. Derzeit sind in Wien etwa 500 Immobilien des Prime-Segments (zwischen 8000 und 16.500 Euro pro Quadratmeter) am Markt. Bei so einer geringen Zahl würden sich fehlende zehn oder fünfzehn Abschlüsse stark auswirken, so Otto weiter.

Die teuerste Wohnung, die 2014 in Wien verkauft wurde, ist eine Maisonettewohnung in der Nähe des Museumsquartiers. Für 8,1 Millionen Euro wechselte die Wohnung ihren Eigentümer. Weltweit gesehen liegt Monaco vor Hongkong und London bei den Quadratmeterpreisen für Luxusimmobilien auf Platz eins. Für eine Million Dollar bekommt man im Fürstenstaat gerade mal 17 Quadratmeter.

Kommentare (36)

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Blaumacher
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Reichensteuer!!

sagen die schwarzen nicht tonbandmäßig: es gibt nur wenige reiche da zahlt sich eine reichen-vermögensteuer nicht aus???

na ja...

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223b0c4d75a92af7b71fd92de2f67dde
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Mit Herzblut dabei............Reiche werden REICHER .....ARME werden ärmer...........die Steuern woooooo werden sie wohl gezehlt??

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"Österreichs Reiche besitzen 138 Milliarden Euro", na, da bleibt einem ja die Spucke weg, sind diese doch die eigentlichen Gewinner der "Steuerreform." Dass die jetzt ungeschoren bleiben, wird dem Taxler den Kopf kosten, hat er sich doch von den Schwarzen über den Tisch ziehen lassen. Verlierer sind jetzt eindeutig die Klein- und Mittelbetriebe wie auch die mittleren Einkommensbezieher. Die größte Sauerei dieser Abzockerregierung ist aber, dass Wohnraumschaffung wie auch Lebensversicherungen nächstes Jahr bei der Arbeitnehmerveranlagung nicht mehr als Sonderausgaben abgeschrieben werden können. Das sind im Jahr locker einige Hunderter. Somit wird die "Steuerreform" zu einer einzigen Farce ! Jetzt weiß ich auch, warum der Taxler von der Cobra beschützt wird.

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luxx
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Wen wunderts?

Steuerreform 2015
Bundespräsident Ersparnis Euro 2600 im Jahr, braucht er es "NEIN "
Aber die Kleinverdiener würden es brauchen. 1200 Euro verdiener ca.Euro 160 Ersparnis im Jahr. Also liebe SPO ,OGB und ARBEITERKAMMER "GRATULATION ".
Wasser predigen und Wein trinken "schamlos" DANKE.

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Wie in meinem Beitrag erwähnt, wird das dem Taxler den Kopf kosten !

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HoellerP
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Das hat leider...

...mit dem Artikel überhaupt nichts zu tun; Die von Ihnen genannten haben eine höhere Besteuerung wirklich Reicher gefordert, nur sich leider dabei nicht durchgesetzt.

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Sagen Sie's doch wie es ist: Die Roten sind von den Schwarzen über den Tisch gezogen worden !!! Die Schwarzen lachen sich jetzt krumm und dämlich. Herr Feigmann, treten Sie zurück, bevor Sie "zurückgetreten" werden !

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HoellerP
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Die Roten...

...haben sich in diesem Punkt nicht durchgesetzt, da haben Sie recht. Bei Kompromissentscheidungen, kann man nicht jeden Punkt durchbringen. Aber hier auf die genannten Institutionen unreflektiert einzuhauen, ist einfach nicht angebracht, weil, wie erwähnt, in keinem kausalen Zusammenhang zum Artikel zu bringen.

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@hoellerP: Wissen Sie, was ein Kompromiss für mich wirklich ist ? Die gleichmäßige Verteilung der Ignoranz !

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Blaumacher
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ja ja ein schwarzer müsste man sein.....
dann ist alles in trockenen Tüchern...

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Wenn ALLE MULTINATIONALEN Unternehmen in EUROPA richtig versteuert hätten.........es gäbe kein "GRIECHENLAND" WER machte hier die Betriebsprüfung und WER fragte hier wo versteuert wird??

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