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Post baut um: Die Änderungen im Detail

Die Österreichische Post positioniert die Division Paket & Logistik in Österreich neu. Für die Mitarbeiter bringt dies einige, auch unangenehme, Änderungen. Außerdem gibt es Verbesserungen für die Kunden. Hier die Details:

 
1. Personalabbau: Im kommenden Jahr werden 800 Mitarbeiter abgebaut, ein Teil davon mit einem sogenannten "Frühbucherbonus". 2009 sollen 300 weitere Beschäftigte mittels Sozialplan das Unternehmen verlassen. Insgesamt werden bis 2012 laut Postchef Anton Wais 1.700 Mitarbeiter mittels Sozialplan abgebaut. Gleichzeitig kommt nächstes Jahr ein Mitarbeiter dazu: Die Post erhält einen fünften Vorstand, dieser soll dann für den Paket- und Logistikbereich zuständig sein.

2. Schließung von Paketzustellbasen: Von den 21 Basen werden sieben geschlossen. Es sind dies die Standorte Wörgl, Vitis, Steyr-Dietach, Großwilfersdorf, Fohnsdorf, Liezen und St. Georgen. Das Paket-Verteilzentrum Graz wird zum bestehenden Standort Kalsdorf verlagert. Große Teile des Paketvolumens werden vom bundesweiten Netz der 11.000 Briefzusteller übernommen. Im städtischen Gebiet erfolgt die Paketzustellung über eigene Paketzusteller.

3. Verbesserte Servicedienstleistungen/ Mehrwertdienste: Neu ist das "24-Stunden-Businesspaket". Außerdem wird der spätest mögliche Einlieferungszeitpunkt für Geschäftspakete von derzeit 19.00 Uhr auf 1.00 Nacht ausgedehnt. Darüber hinaus wird es eine Mehrfach- und Samstagzustellung geben. Bei weiteren Zustellversuchen erfolgt die Terminvereinbarung mit den Empfängern über ein Call-Center und eine elektronische Benachrichtigung der Paketzusteller.