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Portrait

Generalvikar Erich Linhardt: "Ich will den Menschen dienen"

Als Generalvikar will der Voitsberger Dechant Erich Linhardt Pfarren stärken. Der Mensch bleibt aber weiterhin im Mittelpunkt seines Tuns. Katharina Pillmayr

Dechant Erich Linhardt wird Generalvikar
Dechant Erich Linhardt wird Generalvikar © Katharina Pillmayr
 

Seit 18 Jahren ist Dechant Erich Linhardt im Bezirk tätig. Die Leute schätzen ihn als besonnenen Seelsorger. Er ist einer, der stets auf die Menschen zugeht, sich ihre Sorgen anhört und rasch Lösungen finden will. Dazu zählte auch die Gründung der Notschlafstelle 1999. Die ihm bis heute ein Herzensanliegen ist, damit „stets die Würde jedes Einzelnen, der Hilfe sucht, gewahrt bleibt“, da „es keinen Menschen gibt, der nicht Schuld auf sich geladen hat. Bei Ärmeren wirkt sich das nur fataler aus“, sagte er 2009 im Gespräch mit der Kleinen Zeitung.

Er hat stets für die Menschen im Bezirk gearbeitet, viel aufgebaut und erweitert. Nun wartet eine neue Herausforderung auf den 59-Jährigen – als Generalvikar an der Seite von Wilhelm Krautwaschl, der morgen in Graz zum Bischof geweiht wird und den Linhardt seit 30 Jahren kennt. „Ich freue mich auf diese Aufgabe, aber ich habe auch Respekt davor. Ich gehe mit Demut hinein“, spricht er offen von „Unsicherheit“.

Erich Linhardt feiert silbernes Priesterjubiläum

Für den Seelsorger, der heuer sein silbernes Priesterjubiläum begeht, ist es „ein Zeichen“. Da die Bitte, dieses hohe Amt zu übernehmen, an ihn herangetragen wurde, sieht er es als „Gottes Wille – der liebe Gott hat sich gedacht, das ist eine gescheite Lösung“.

Mit 1. September wird der Voitsberger Dechant Heinrich Schnuderl als Generalvikar ablösen. Eine seiner künftigen Aufgaben wird die Bestellung von Priestern sein. In einer Zeit des Priestermangels ist es ihm in seiner neuen Funktion ein Anliegen, „die Pfarren zu stärken“, materiell und personell. „Dort passiert das pfarrliche Leben“, ist er überzeugt und weiß, dass „man wieder die Begeisterung Jesus’ bei den Menschen wecken muss.“

Auch deshalb will und wird er „viel in Pfarren unterwegs sein, wo eben die Orientierung anfängt“. Es sei wichtig, „im Gespräch zu bleiben, die Menschen sollen nicht das Gefühl haben, es wird ihnen etwas draufgesetzt“. Für ihn besteht seine Aufgabe darin, „den Priestern, Mitarbeitern und Menschen zu dienen“.

Er hat viel vor und möchte wirken. Nichtsdestotrotz wird er „die Beziehungen zu den Leuten hier vermissen“ und hofft, dass die Menschen seinen Nachfolger, der demnächst bekannt gegeben wird, „annehmen und nicht vergleichen. Es sind nie zwei Leute gleich“.

Kommentare (1)

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karntnerfreund
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2
Lesenswert?

danke

ich bin kein gläubiger mensch,bin auch konfessionslos,möchte aber herrn linhardt danken ,dass er meinen bruder in seinen letzten tagen begleitet und getröstet hat.danke an den menschen linhardt und viel glück in seinem neuen amt.

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