Steirer des TagesHinschauen statt wegschauen als Lebensmaxime

25 Jahre arbeitete Othmar Stepanek für die Lebenshilfe, 15 Jahre davon als Leiter des Einrichtungsverbunds Voitsberg. Jetzt geht er in Pension und blickt auf ereignisreiche Jahre zurück.

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Othmar Stepanek, Lebenshilfe Voitsberg, Steirer des Tages
Sich um andere kümmern, ist Othmar Stepanek ein Anliegen © Lebenshilfe
 

Othmar Stepanek war fünf Jahre alt, als er im Wiener Donaupark ein sogenanntes „Contergan-Baby“ sah. „Ich wollte wissen, warum da nur Hände und keine Arme waren“, erinnert er sich. Die Erwachsenen verfielen in einen Flüsterton, zogen ihn weiter. „Schon damals wusste ich, da ist etwas verkehrt. Ich wollte mit dem Kind spielen und sprechen, nicht wegschauen.“
Hinschauen wurde – wenn beruflich auch etwas verspätet – zur Lebensmaxime des 62-Jährigen, der seit 30 Jahren in Lannach lebt. Nach langjähriger Tätigkeit im Marketing begann er eine Ausbildung zum Behindertenbetreuer und startete vor 25 Jahren seine Laufbahn bei der Lebenshilfe. Vor 15 Jahren übernahm er die Leitung des Einrichtungsverbunds Voitsberg, in welchem 41 Menschen mit Beeinträchtigung betreut werden.

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