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Bezirk VoitsbergNeubau der B 70-Umfahrung für Wirtschaftskammer alternativlos

Sinkende Bevölkerungszahlen, Jugendliche, die den Bezirk verlassen und eine schlechte Anbindung zu Verkehrsknoten - für die Wirtschaftskammer ist die neue B 70 für die Zukunft des Bezirks unabdingbar.

Josef Herk, Peter Sükar und Andreas Herz hoffen auf den Bau der B 70-Umfahrung © Simone Rendl
 

Eine starke Wirtschaft braucht eine gute Anbindung an die Verkehrsknoten - das ist der Konsens der Wirtschaftskammer Voitsberg hinsichtlich des Baus der neuen B 70-Umfahrung Mooskirchen-Krottendorf. In den vergangenen Tagen und Wochen kam es immer wieder zu Kundgebungen der einzelnen Interessensvertreter. Erst am Montag versammelten sich die Gegner in Söding-St. Johann, um ihrem Unmut Luft zu machen.

Kommentare (7)
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Bobby_01
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Und

Der tägliche Stau in Rosental ist für die WK auch alternatives, weil die Umfahrung vorbei geführt werden musste.

Gauga90
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Motivation?

Mit welcher Motivation sollte ich mich als Unternehmen in Voitsberg ansiedeln und nicht in der Gegend um Lieboch und Lannach?
In diesen Regionen wäre ich deutlich näher an weiterer Infrastruktur und Fachkräften dran. Da macht auch eine neue Straße mit einer Zeitersparnis von maximal 1,5 Minuten keinen Unterschied!

laster
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Des Einen Freud, des Anderen Leid

Ich finde es schon lustig, wenn sich Anrainer, die sich im Laufe der Jahre entlang der (schon damals bestehenden) B70 angesiedelt haben sich jetzt wegen Lärm und Staubbelästigung aufregen.
Dagegen kann ich den Unmut der Betroffenen nachvollziehen, die durch die vorgeschlagene neue Trasse betroffen sind. Da geht es nicht nur um die Verkehrsbelästigungen, sondern um Existenzen, bis hin zum Verlust des Eigenheims.

Das Übel liegt aber schon Jahrzehnte zurück. Damals, unter den ÖVP-Landesregierungen (Krainer, Niederl, Krainer jun.) hatte der (rote) Bezirk Voitsberg keine Priorität. Bemühungen um eine Anbindung an die A2 wurde gar nicht in Betracht gezogen und so die ganze Region ausgehungert.

tannenbaum
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Na ja, laster

Wenn eine Straßenführung angelegt wurde als noch ausschließlich Pferdefuhrwerke unterwegs waren, wird diese irgendwann an die Grenze der Sinnhaftigkeit stoßen! Wir fahren schon längst nicht mehr auf Straßen, welche vor hundert Jahren oder mehr gebaut wurden. Der zweite Absatz ihres Kommentars ist absolut richtig. Es könnte sogar sein, dass diese Überlegungen beim Initiator der Trassengegner, Hr. Achan ( ex ÖVP Bürgermeister und Volksschuldirektor von Modriach) eine Rolle spielen könnte. Es gilt die Unschuldsvermutung.

frako
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Aber 2 Perioden haben auch die Roten den LH gestellt

Getan hat sich auch in dieser Zeit nichts.

laster
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@frako

Ja, leider zu spät, da war der Autobahnbau längst fertig und die Chance verpasst

infomenü
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Vollkommen richtig

dein Kommentar...
Wenn ich dort mein Haus aufstelle, muss ich mit Lärm und Staub rechnen.