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VerkehrsoffensiveAusschreibung sorgt für Kündigungen von regionalen Taxiunternehmern

In Voitsberg, dem Mürztal, Hartberg-Fürstenfeld und Liezen wird der Auftrag für die Bereitstellung des öffentlichen Verkehrs mittels europaweiter Ausschreibung neu vergeben. Für einige Taxiunternehmer ist die Verkehrsoffensive eine Hiobsbotschaft.

Nach 14 Jahren wurden Peter Blümels Vertrag gekündigt © Simone Rendl
 

Seit 14 Jahren fährt Taxiunternehmer Peter Blümel aus Köflach mit seinem Kleinbus die Strecke der Linie 722 der GKB und des Verkehrsverbunds Steiermark von Köflach bis Hirschegg. Vor Kurzem dann der Schock: Eine Kündigung des langjährigen Vertrags flatterte dem Weststeirer ins Haus. "Vor allem in Zeiten wie diesen ist das für mich als Unternehmer eine Katastrophe, weil wir, seit es das VOmobil gibt, ohnehin Umsatzeinbußen verzeichnen", ist Blümel verzweifelt.

Kommentare (1)
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Werner62
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11
Lesenswert?

Einiges Vergessen zu berichten....

Das durch diese Ausschreibung vom Verkehrsverbund die Buslenker der GKB von der Firmenleitung vom Eisenbahner Kollektivvertrag > freiwillig gezwungen < wurden in den Privat Bus Kollektivvertrag umzusteigen. Oder sonst Gekündigt werden. Mit saftigen Lohneinbußen der langjährigen Mitarbeiter eh klar...
Die auch einmal ganz unten angefangen haben. Es ist anzunehmen dass sich der Einsatz der gebliebenen Fahrer in Grenzen halten wird....
„Gewerkschaft“ ja die gibts auch..
Auch weiteres heimisches Fahr Personal bei dieser Verantwortung schwer zu finden sein wird und fließendes Deutsch für fachgerechte Auskünfte nicht mehr so gefragt sein wird....
Weiters durch den verdichteten Verkehr der Linien in einiger Zeit ein Erwachen kommen wird. Dass fast leere oder leere Busse durch die Gegend fahren. Aber das zahlt eh alles die Bevölkerung mit ihren Steuerabgaben. Es werden nicht so viel mehr Fahrgäste sein, die fahren werden..
So bleiben > viele < und vieles auf der Strecke...