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Nach tödlichem UnfallSteirerin wurde zu bedingter Haftstrafe verurteilt

Zwei Tage vor Weihnachten soll eine Autolenkerin am Autobahnzubringer Mooskirchen einen tödlichen Unfall verursacht haben. Sie wurde am Freitag am Grazer Straflandesgericht zu einer Geldstrafe und einer bedingten Haftstrafe verurteilt.

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Bei dem Unfall am 22. Dezember 2018 kam ein Mann ums Leben © FF Mooskirchen
 

Eine Steirerin ist am Freitag im Grazer Straflandesgericht wegen grob fahrlässiger Tötung verurteilt worden. Die Frau soll im Dezember 2018 mit ihrem Auto auf die Gegenfahrbahn geraten und frontal in einen anderen Wagen gekracht sein. Der andere Lenker war sofort tot. Die 32-Jährige konnte sich an nichts erinnern. Sie wurde zu 960 Euro Geldstrafe und sechs Monate bedingte Haft verurteilt.

Kommentare (11)

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Kapazundo
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Entschuldigung – aber ich habe keinen anderen Vergleich gefunden

Bei dreimal versuchter Vergewaltigung (es kam nicht zur Vergewaltigung) gibt die Richterin 12 Jahr mit anschließender Sicherheitsverwahrung. Ein besoffener Inder. Wenn die Fahrerin vom GT 3 Hackerl im vierer Golf fahrlässig getötet hätte, weil sie z. B. mit ihrem Handy gespielt hat (fehlende Erinnerung), dann hätte Sie 18 Monat bedingt gegeben. Was ist das für eine Art von Gleichbehandlung. Ist das die Art von Emanzipation, die wir Österreicher wollen? Das stinkt bis zum Himmel.

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Kapazundo
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Was ist das?

Sie fährt einen BMW GT 318 oder 320, Leergewicht 2.130 kg, aus guten Verhältnissen. Der Wagen war fast neu, so Baujahr 2017 und der GT ist super ausgestattet. Er einen alten Golf V, Baujahr 2005 mit 1.301 Leergewicht. Hackler vor dem Herren.

Und was für ein Strafmaß - 6 Monate bedingt!

Gesetzt: (1) Wer grob fahrlässig (§ 6 Abs. 3) den Tod eines anderen herbeiführt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren zu bestrafen.

Auch 6 Jahr wären möglich, wenn man die wahre Ursache erforscht hätte. Ja so ist das mit den Krähen.

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sivvv
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Wie wäre das Urteil

ausgefallen, wäre der Unfall anders herum ausgegangen? Gleich? Mmh, wahrscheinlich, weil hierzulande, Gott sei Dank, noch unabhängig von Rang und Namen verurteilt wird. Oder kennt jemand einen Fall, wo es anders war?

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sivvv
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Keine Reue, erbärmlich

Ein jämmerliches, trauriges Theater. So ein sinnloser Tod. Das Urteil ist eine EINLADUNG AN ALLE VERKEHRSROWDIES! Haben die Herren im Gericht schon einmal was von Generalprävention gehört?

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alwin
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Herren?

Zitat aus dem Artikel: Angeklagte, Richterin, Staatsanwältin, Verteidigerin.

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sivvv
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Stimmt, habe ich überlesen, sorry

.

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Christian67
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das Urteil ist eine Frechheit

vor allem für die Angehörigen des Verstorbenen,der mit (welcher Absicht auch immer) aus dem Leben gerissen wurde...
da kann man nur hoffen dass der Staatsanwalt Berufung einlegen wird!!!!

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Stadtkauz
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Unglaublich

Diese Urteilsbegründung würde mich wirklich interessieren, insbesondere die Bewertung der Erinnerungslücken.

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Kapazundo
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Wahnsinn,

ich fahre diese Strecke fast jeden Tag. Wie kommt man da auf die andere Straßenseite? Handy, Drogen, Alkohol oder Selbstmord, aber keine €960,-. Das ist für mich völlig unverständlich und warum kann sie sich an nichts erinnern. Gibt es dafür dann Freispruch? Weil nichts anderes ist diese Urteil. Was für ein Schlag ins Gesicht für die Hinterbliebenen? Unfassbar!

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Rick Deckard
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Für 6 Monate bedingt und 960,- kann man

in Österreich also ein Menschenleben beenden....

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Kapazundo
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Schande über uns

Solang wir hier in Österreich solche Urteile haben, wird sich nichts ändern. Schlimm, € 960,- für ein Menschenleben, Schande.

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