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Aufregung in KöflachUnbekannter Lenker bot Kindern Schokozuckerl an

In Köflach sind Eltern wieder besorgt: Am 7. Februar wurden sieben- und zehnjährige Schüler mit Süßigkeiten geködert.

Lagerhaus in Köflach
Beim Lagerhaus in Köflach hielt ein Mann mit seinem Pkw und bot drei Kindern Süßigkeiten an © Simone Rendl
 

Helle Aufregung bei Eltern in Köflach: Wie eine Mutter auf Facebook schildert, versuchte am Donnerstag, dem 7. Februar, „ein Unbekannter Kinder mit Süßigkeiten in sein Auto zu locken. Der Lenker ist hinter den Kindern auf den Gehsteig gefahren. Weil sie weitergingen, hat er ihnen danach den Weg abgeschnitten und ist ausgestiegen. Die Kinder haben um Hilfe gerufen, daraufhin ist er weggefahren. Einige Leute sind vorbeigegangen und haben die Rufe ignoriert," ärgert sich eine betroffene Mutter.

Bei der Polizeiinspektion Köflach ist man der Sache nachgegangen: „Der Sachverhalt war so, dass beim Lagerhaus Köflach ein Mann mit seinem Auto neben drei Kindern stehen blieb. Er hat die Seitenscheibe heruntergelassen und bot den Kindern Schokozuckerl an. Er hat sie nicht zum Einsteigen aufgefordert“, sagt wiederum der Polizist. Ein Mädchen habe sofort um Hilfe gerufen, also absolut richtig reagiert.

Unterschiedliche Beschreibungen

„Danach ist der Mann weggefahren. Dass den Kindern niemand geholfen habe, wie auf Facebook vermerkt, wurde uns nicht mitgeteilt.“ Tatsache ist, dass die Kinder unterschiedliche Personenbeschreibungen abgegeben haben. Zudem ist von einem blauen und von einem grünen Auto die Rede.

Es wurde keine Anzeige erstattet, wir haben den Bericht an alle Dienststellen im Bezirk Voitsberg und an die Zentrale in Graz weitergeleitet, falls es zu ähnlichen Vorfällen kommt

Ein Polizist

„Aber das ist in diesem Alter ganz normal. Es wurde keine Anzeige erstattet, wir haben den Bericht an alle Dienststellen im Bezirk Voitsberg und an die Zentrale in Graz weitergeleitet, falls es zu ähnlichen Vorfällen kommt“, so der Polizist. „Vor einigen Wochen wurde ein derartiger Fall in Edelschrott ebenfalls auf Facebook geteilt. In diesem Fall hat es nicht gestimmt.“

Häufung

Im Dezember 2018 ist ein Mädchen in Bärnbach von einem Lenker am Nachhauseweg belästigt worden. Dieser Fall wurde angezeigt, konnte aber nicht geklärt werden. Gestern meldete sich eine Mutter bei der Kleinen Zeitung, dass zwei Tage später ihrem Sohn dasselbe beim Zebrastreifen beim Bärnbacher Kindergarten passiert ist. "Er sagte: Mama, ich lüge nicht und zeigte meinem Mann genau, wo er den Zebrastreifen überquert hat." Der Fall wurde ebenfalls in Köflach angezeigt.

Bereits im Juni 2018 war es einer Siebenjährigen auf der Gerstenberger Höhe in Köflach ähnlich ergangen. Das Mädchen wurde aufgefordert, einzusteigen, hat Nein gesagt und ist nach Hause gelaufen. Die Polizei hat die Aussagen als absolut glaubwürdig eingestuft. Daher der Appell: „In solchen Situationen aufmerksam bleiben und sofort die Polizei rufen.“

Kommentare (3)

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H260345H
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8
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Natürlich MUSS besonderes Augenmerk

auf solche Vorfälle gerichtet werden, aber sind es WIRKLICH immer "Vorfälle" im negativen Sinn.
Man stelle sich vor, es gibt Menschen, die Kindern einfach nur was schenken wollen, OHNE jede böse Absicht!
Wird da nicht von manchen Personen mit der ANGSTMACHEREI ein "Spielchen" getrieben - zweifelhafte Aussagen der Kinder können altersbedingt sein, aber vielleicht auch der Fantasie entspringen, weil die MAMA oder der PAPA immer wieder vor den "bösen Menschen" warnen.
Um nochmals klarzustellen, alle Kinder sind bestmöglich zu schützen, aber auch ein gewisses Maß an Skepsis darf eingebracht werden.

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ww100
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Kinder

Haben Sie selbst Kinder in diesem Alter?
Eltern sind mittlerweile sensibilisiert auf solche Geschehnisse. Soziale Medien tragen sicher das Nötige dazu bei.

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H260345H
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Stimmt sicherlich,

darum auch Daumen hoch!
Aber dennoch: Ein gewisses Maß an Skepsis bei den Aussagen kleiner Kinder ist angebracht, ohne jedoch leichtsinnig zu sein!
Nicht JEDER, der etwas zu verschenken hat, ist ein BÖSER....!

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