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StallhofenUnbekannter Täter erschoss Hirschkuh in Wildgehege

Ein bislang noch unbekannter Tierquäler erschoss vor wenigen Tagen eine Hirschkuh in einem Wildgehege in Stallhofen. Die Polizei ermittelt.

David Maier fand das Tier erschossen in einem Graben des Geheges © Privat
 

Seit 2016 betreibt David Maier aus Stallhofen sein Rotwildgehege am Kalchberg in Stallhofen. Seitdem hatte sich der anfängliche Bestand auf insgesamt elf Tiere erhöht. Vor wenigen Tagen kam es auf dem Hof des Stallhofners allerdings zu einem tragischen Zwischenfall. Ein bislang noch unbekannter Täter erschoss in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch eine der fünf kräftigen Hirschkühe. Besonders traurig - die tote Hirschkuh hinterlässt ein drei Monate altes Kalb.

Das Fehlen der Hirschkuh fiel Maier bei der Fütterung auf: "Es kamen weniger Tiere als sonst zur Futterstelle." Mit dem Traktor fuhr der Weststeirer, der sich den Wildbestand zur Bewirtschaftung der Wiesen- und Waldflächen angeschafft hatte, das steile Gelände ab. "Wir haben die Hirschkuh tot im Graben liegend gefunden."

Anzeige erstattet, Ermittlungen laufen

Maier verständigte die Polizei und erstattete Anzeige. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass die Hirschkuh mit einem großkalibrigen Gewehr erschossen worden war. Auch die Schussposition konnte bereits eruiert werden. "Wir haben auch nach Patronen und -hülsen gesucht, aber bislang noch nichts gefunden", erklärt Maier, der sich vor allem um das Kalb sorgt. "Das Kalb ist erst drei Monate alt und wäre noch auf die Muttermilch angewiesen. Die Aufzucht mit der Flasche ist nicht möglich, weil die Tiere wild leben und einen natürlichen Fluchtinstinkt haben." Sollte das Zufüttern mit Kraftfutter nicht funktionieren, wird das Hirschkalb wahrscheinlich nicht überleben.

Völlig unklar ist auch das Motiv für die Tat. "Ich kann es mir einfach nicht erklären, mir fällt kein mögliches Motiv ein. Ich habe keine Feinde und ich kann mir nicht vorstellen, dass es sich um eine Tat aus Neid handelt", so Maier.

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