Willkommen ÖsterreichSüdsteirische U-Bahn? Interview sorgt für Lacher

Die Kabarettisten Dirk Stermann und Christoph Grissemann ziehen ein Interview mit der Voitsberger Schlagersängerin Natalie Holzner durch den Kakao. Für die Lacher hatte die Moderatorin mit einem abrupten Themenwechsel gesorgt.

Nina Kraft (links) beim Interview mit Natalie Holzner © Youtube/ORF
 

Einige Weststeirer, die diese Woche die ORF-Late-Night-Show „Willkommen Österreich“ mit Christoph Grissemann und Dirk Stermann verfolgten, trauten wohl ihren Augen nicht. Denn nach 18 Minuten tauchte unerwartet ein vertrautes Gesicht auf. Das Kabarettduo zog ein Interview mit der Voitsberger Schlagersängerin Natalie Holzner durch den Kakao.

Aufgezeichnet und ausgestrahlt worden war das Gespräch vergangene Woche bei der „Daheim in Österreich“-Tour für die gleichnamige ORF-Vorabendsendung in St. Veit am Vogau im Bezirk Leibnitz. Und dort hatte ORF-Moderatorin Nina Kraft mit einem abrupten Themenwechsel mitten im Interview für Staunen und Lacher gesorgt. Nach der Frage, ob die Schlagersängerin Holzner, die im Broterwerb als Lehrerin tätig ist, mit ihren Schülern auch eigene Lieder anstimmt, wollte sie wissen: „Fahrst du gerne mit der U-Bahn?“

"Geile Gesprächsführung"

Stermann meinte dazu, es sei eben wichtig, „dass man eine geile Gesprächsführung drauf hat“. Mit der unerwarteten Frage wollte Kraft auf einen nachfolgenden Beitrag, in dem es um einen Wiener U-Bahnfahrer ging, überleiten. In „Willkommen Österreich“ gar nicht gezeigt wurde Holzners schlagfertige Antwort: „In St. Veit ist es ein bisschen schwierig mit der U-Bahn zu fahren.“

(Los geht es ca. bei Minute 18:00)

 

Darüber muss die Voitsbergerin auch heute noch schmunzeln. „Ich habe die Sendung selbst gar nicht gesehen, aber Sänger Dominik Ofner hat mir per WhatsApp eine Nachricht geschickt“, schmunzelt die Weststeirerin. „Die Moderatorin hat wohl einfach nicht bedacht, dass es hier wenig U-Bahnen gibt.“

Kultfigur

Viele erinnern sich wohl auch noch an den Köflacher Peter Hauser, der es mit einem Beitrag in „Willkommen Österreich“ zu österreichweiter Bekanntheit gebracht hatte. In einer Reportage über ein Dartsturnier in Voitsberg vom damaligen Außenreporter „Herr Hermes“ sagte der Weststeirer gefühlte hundert Mal „I sog amoi so“ – und avancierte damit zur Kultfigur.

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