BärnbachUm Baubewilligung für ein Hotel angesucht

Ob und wie das Vorhaben der Stölzle Oberglas GmbH beim Glasmuseum in Bärnbach umgesetzt wird, ist noch nicht entschieden.

Klaus Friedrich von der FPÖ wurde von Bürgermeister Bernd Osprian als Gemeinderat angelobt © Andrea Kratzer
 

Zu Beginn der jüngsten Gemeinderatssitzung in Bärnbach wurde Klaus Friedrich von der FPÖ als neuer Gemeinderat angelobt. Er ersetzt Hanspeter Weiss, der sein Mandat zurücklegte. In der Fragestunde wollte Vizebürgermeister Ewald Bramauer (ÖVP) wissen, wie weit der Mobilitätsplan für die Region gediehen sei und ob es darüber Gespräche mit den anderen Kernraumgemeinden gebe. „Am 13. Oktober findet eine Sitzung statt, da steht das auf der Tagesordnung“, betonte Bürgermeister Bernd Osprian (SPÖ).

In seinem Bericht ging der Stadtchef auf wichtige Themen ein. Unter anderem informierte Osprian, dass über die „Aktion 20.000“ fünf Arbeitsplätze in der Stadtgemeinde Bärnbach vergeben wurden. „Ich darf berichten, dass die Firma Stölzle Oberglas GmbH Anfang September um die Erteilung der Baubewilligung für den Umbau des Glasmuseums angesucht hat“, so Osprian. Gerüchte über mögliche Projekte auf dem Gelände in Bärnbach gibt es seit Jahren, wobei sich die Unternehmensleitung zurückhaltend gibt.

Hotel und Werbeturm

Das offizielle Ansuchen, das auf der Homepage der Stadtgemeinde zu finden ist, lautet „auf Erteilung einer Baubewilligung für die Errichtung eines Zu- und Umbaues von Teilen des Museums in ein Hotel und die Errichtung eines Werbeturms“. Im Gespräch ist auch die Errichtung eines zweiten Mundblasofens.

 

Markus Poppe und Cornelius Grupp haben Pläne für Bärnbach Foto © Andrea Kratzer

„Bei der Mundblashütte, Shop und Museum bleibt alles wie aktuell. Beim Hotel wird nach Vorliegen aller Angebote entschieden ob – und wenn ja, wann – das Projekt umgesetzt wird“, bremst Markus Poppe die Erwartungen. Sollte ein Beherbergungsbetrieb entstehen, dann in kleinem Rahmen: angedacht sind zehn Zimmer. Erfreuliches konnte Osprian auch bei der Bevölkerungsentwicklung berichten: Zum Stichtag 31. Oktober 2016 waren 5.707 Personen mit Hauptwohnsitz gemeldet. Diese Zahl ist maßgeblich für das Finanzjahr 2018.

Einstimmig

Keinen Diskussionsbedarf gab es in der Tagesordnung. Sämtliche Beschlüsse – angefangen vom Nachtragsvoranschlag 2017 bis zur Auflösung des Wasserverbandes Köflach-Voitsberg bis hin zu Änderungen im Flächenwidmungsplan - wurden einstimmig gefasst. Durch die Veräußerung eines Grundstückes kann sich der Billa am Hauptplatz vergrößern, die Sparkasse schrumpft, dafür entstehen darüber in zwei Etagen Eigentumswohnungen.

 

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