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Voitsberg

Ein Abenteuer mit Sicherheitspolster

Christoph Fetka und Tanja Kieslinger begeben sich nach einjähriger Vorbereitung auf eine Reise um die Welt.

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Am 27. Dezember geht es für Tanja Kieslinger und Christoph Fetka los. Die erste Station ist Kapstadt © KK
 

Auf seinem rechten Arm ist ein Kompass tätowiert – ausgerichtet auf 32 Grad Nord. Das Bild hat sich Christoph Fetka an seinem letzten Arbeitstag Ende Oktober stechen lassen. „Es war eine ganz spontane Idee“, erzählt der noch 31-Jährige, für den am 27. Dezember ein großes Abenteuer beginnt. Mit seiner Partnerin Tanja Kieslinger begibt sich der (ehemalige) Finanz-Controller auf eine Reise um die Welt. „Und der Kompass auf meiner Hand ist ein Symbol für diese neue Richtung in meinem Leben“, meint er.

Wir sprechen gut Englisch. Und sonst werden wir uns mit Händen und Füßen und Höflichkeit unterhalten. Das versteht man überall. 

Tanja Kieslinger

Ein Jahr lang haben sich die beiden auf diese Reise vorbereitet. Die Idee dazu hatte das Paar, das seit fünf Jahren zusammen ist, sogar schon früher. „Wir hatten beide einen anstrengenden Tag“, erinnert sich Fetka. „Da meinte Tanja, wie wäre es, wenn wir einfach unsere Sachen packen und wegfahren würden.“ Nicht nur für einen Urlaub, sondern für ein ganzes Jahr. „Und nach Längerem Überlegen merkten wir, dass das gar nicht so unrealistisch ist“, schmunzelt Kieslinger.

Am Ende steht Südostasien

Die Reise beginnt für die beiden in Kapstadt, von wo aus es an der Küste weiter Richtung Norden bis nach Sambia geht. Dann folgen Südamerika und Nordamerika, Neuseeland und Australien, wo die beiden auch Fetkas Schwester besuchen werden, die vor drei Jahren nach Australien ausgewandert ist. Südostasien steht am Ende der Route. Den Heimflug im Dezember 2017 werden sie voraussichtlich von Bangkok antreten. Voraussichtlich. Denn während die Flüge bis Ende September bereits fix gebucht sind, haben sie das Rückflugticket noch nicht in der Tasche. „Man weiß ja nie, was passiert“, sagen die beiden, die sich die letzten vier Monate noch offen lassen wollen. „Vielleicht haben wir dann ja auch genug vom Herumreisen und wollen die Zeit einfach nur an einem Ort genießen.“ Diese Freiheit nehmen sich die beiden Voitsberger.

Wir haben unsere Jobs und die Wohnung gekündigt und das Auto verkauft. Im kommenden Jahr wollen wir wieder einmal frei sein. 

Christoph Fetka

Und Freiheit könnte ohnehin als Überbegriff für ihre Reise stehen. Beide haben vor Kurzem ihre Arbeitsstellen gekündigt. Das Auto wurde verkauft und die Wohnung aufgelassen. „Ich wohne inzwischen bei meinen Eltern und Christoph wieder bei seinen“, erzählt Kieslinger schmunzelnd. „Wir wollten einfach völlig unbelastet in das kommende Jahr gehen und die Freiheit wieder spüren.“
Ein Ansinnen, das nicht von allen verstanden wird. „Viele fragen uns, wie wir das machen wollen, wenn wir wieder zurückkommen“, so Fetka. „Und einer wollte sogar wissen, wie wir das mit dem verlorenen Pensionsjahr machen“, erzählt Kieslinger mit einem Lächeln. Fragen die sie derzeit nicht beantworten können und wollen.

Travelbuddies

Um auch andere an ihrer Weltreise teilhaben zu lassen, haben Tanja Kieslinger und Christoph Fetka eine Webseite gestaltet.
Dort werden sie in einem Blog von ihrer Reise berichten und geben auch Tipps für Reisende.
Am 27. Dezember reisen die beiden ab.
www.travelbuddies.at


Dafür waren sie zu beschäftigt mit Impfterminen, Versicherungen, dem Organisieren von Visa und dem Probepacken der 70 Liter Rucksäcke. „Wir wollten nicht einfach ins Blaue starten“, denkt Fetka, dass die beiden gut organisiert sind und ausreichend recherchiert haben. Ein Abenteuer mit Sicherheitspolster sozusagen. „Die Überraschungen kommen ohnehin.“ Und an diesen wollen die beiden auch Freunde, Familie und Interessierte teilhaben lassen. Auf ihrer Homepage (siehe rechts) werden sie von ihrer Reise berichten. Dort geben sie auch Tipps für Nachahmer, die ihren Kompass ebenfalls neu ausrichten wollen.

Kommentare (1)

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Lexikon12
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Lesenswert?

........

SUPER!!

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