In der Oststeiermark Als mit der Kohle noch Kohle gemacht wurde Bis in die späten 1950er-Jahre wurde im Bezirk Weiz Braunkohle abgebaut. Es gab sogar eine eigene Seilbahn und Transportbahnen. Ein Oststeirer wurde mit der Kohle zum gemachten Mann, die meisten schufteten aber schwer unter und über Tag. Reich wurde kaum jemand. Eine Spurensuche. von Thomas Wieser In der Oststeiermark
Eigenartige Berufe Als es in Weiz noch Schön- und Schwarzfärber gab Nicht jeder konnte sich früher eine Lehre leisten. Eine neue Ausstellung im Stadtmuseum beschäftigt sich nun mit ausgestorbenen Berufen und besonderen Meisterbriefen. Diese waren oft Kunstwerke. von Thomas Wieser Eigenartige Berufe
Bekannte Molkerei Als es in Weiz noch einen Milchverschleiß und Butterberge gab Knapp nach dem Ersten Weltkrieg wurde in Weiz eine Molkerei gegründet. Diese gehörte später zu den größten der Steiermark. 1994 wurde sie zugesperrt. Doch was blieb von ihr: Eine Spurensuche. von Thomas Wieser Bekannte Molkerei
Hochblüte vor 60 Jahren Wie der Fremdenverkehr ins beschauliche Fischbach kam Um 1970 zählte das idyllische Fischbach zu den größten Tourismus-Gemeinden des Landes. Der Fremdenverkehrsverein war innovativ, es gab moderne Angebote, aber wenig Komfort. Heute urlauben die Massen anderswo – die Wegbereiter von einst beleben aber nach wie vor den Ort. von Thomas Wieser Hochblüte vor 60 Jahren
Was von den Kirtagen blieb Als es bei den Weizer Märkten noch wild zuging Vier Jahrmärkte gibt es heute noch in Weiz, zuletzt den Kathrein-Kirta am 25. November. Der Andrang war endenwollend, die Standler kämpfen mit Problemen. Früher waren die Märkte bestens besucht, es wurde auch gerauft und betrogen. Und es gab strenge Regeln - bis zum Abhacken der Hand. von Thomas Wieser Was von den Kirtagen blieb
Am Gleisdorfer Friedhof 8500 Verstorbene: Wo Arme und Reiche gemeinsam ruhen Ursprünglich gab es in Gleisdorf zwei Friedhöfe, später wurden diese zusammengelegt. Heute findet man auf dem Friedhof mitten in der Stadt 3660 Grabstellen - darunter ein Mausoleum, pompöse und schlichte Gräber, Urnen und auch Bäume, bei denen man Asche ausstreuen kann. von Thomas Wieser Am Gleisdorfer Friedhof
Nach Bombenfund in Weiz Historiker: „Niemand weiß, wie viele Bomben noch im Boden liegen“ 1944 und 1945 warfen amerikanische und russische Kampfflugzeuge Bomben über der Stadt Weiz ab. Insgesamt wurden dabei 25 Zivilisten getötet. Diese Angriffe wirken bis heute nach – so wurde unlängst eine Fliegerbombe entschärft. Für Harald Polt, Leiter des Stadtmuseums, kam dieser Fund unerwartet. von Thomas Wieser Nach Bombenfund in Weiz
Familie Kinsky Schloss Stadl: Herrschaftssitz, Flüchtlingslager und Familienschloss Das Schloss Stadl mit dem wunderbaren Innenhof im oststeirischen Mitterdorf an der Raab hat eine bewegte Geschichte – ebenso wie die Familie Kinsky, die das Anwesen heute bewohnt. An diesem Wochenende findet dort eine große Gartenausstellung statt. von Thomas Wieser Familie Kinsky
Vor 460 Jahren Als in Weiz das erste Krankenhaus für die Armen errichtet wurde Um 1564 wurde ein Haus für sechs Bürgersleute, die sich nicht mehr selbst versorgen konnten, eingerichtet. Es war das erste Spital im Ort. Später ritt der Arzt zu den Patienten. Im Vorjahr wurden im LKH Weiz fast 42.000 Menschen ambulant behandelt: Ein Blick auf die wechselvolle Geschichte der Spitalsversorgung. von Thomas Wieser Vor 460 Jahren
Schutzburg über der Raabklamm Verborgen hinter dicken Mauern: Seltene Einblicke in das Schloss Gutenberg Im zwölften Jahrhundert wurde der Grundstein für das oststeirische Schloss gelegt. Seit mehr als 700 Jahren ist es im Besitz der Adelsfamilie Stubenberg. Nun führte der junge Schlossbesitzer Heinrich Stubenberg durch das mächtige Gebäude. von Thomas Wieser Schutzburg über der Raabklamm
Gartenschloss Herberstein Warum ein Hai im Schloss Herberstein thront In Herberstein kann man sich täglich auf die Spuren des Adelsgeschlechts und der Geschichte begeben. Nebenbei erfahren Besucher, was ein gotisches Plumpsklo ist, wo die Fledermäuse wohnen und was es mit dem Schlossgespenst auf sich hat. Reportage von Susanne Rauschenbach Gartenschloss Herberstein
St. Kathrein am Offenegg Am Lambach klappern die Mühlen seit mehr als hundert Jahren Ursprünglich 20 Mühlen fanden sich einst entlang des Lambaches in St. Kathrein am Offenegg. Zwei, nämlich die Winkelbauermühle und die Grabnflorlmühle wurden revitalisiert und sind jetzt steirische Wahrzeichen. Wir haben sie uns angesehen. von Veronika Teubl-Lafer St. Kathrein am Offenegg