InterviewAuf dem höchsten Berg Afrikas Spenden für Brunnen in Brasilien gesammelt

Der "Verein für Quellen und Hilfsprojekte" aus Pischelsdorf hat seit 2008 über 1000 Brunnen in Brasilien errichtet. Georg Zeiler und Stijepan Paric aus Öblarn (Bezirk Liezen) verweilen derzeit in Brasilien und werden die Leitung des Vereins nach ihrer Rückkehr von Josef Fink übernehmen. Im Interview berichten sie von ihrer ehrenamtlichen Arbeit und großer Armut.

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Georg Zeiler und Stijepan Paric aus Öblarn bauen ehrenamtlich Brunnen in Brasilien, hier mit Bohrgerät und Kompressor © KK
 

Sie halten sich derzeit für den "Verein für Quellen und Hilfsprojekte" in Brasilien auf, sitzen während dieses Telefoninterviews bei 32 Grad im Schatten. Wie kam es dazu?
Georg Zeiler: Ich bin 2020 mit dem Verein in Kontakt gekommen und wollte schon damals nach Brasilien fliegen, was aber leider durch Corona nicht möglich war. Nun hat es zum Glück doch geklappt, wir sind seit 19. Dezember hier.
Stijepan Paric: Zuvor haben wir uns einiges überlegt, um Spenden zu sammeln. Zum Beispiel haben wir eine Merchandising-Aktion gestartet und T-Shirts mit dem Logo des Vereins verkauft. Auch ein Benefizkonzert hat einiges an Spenden eingespielt. Im Oktober haben wir den Kilimanjaro, den höchsten Berg Afrikas, erklommen. Für jeden zurückgelegten Höhenmeter haben wir Spenden von den Unternehmen unserer Region erhalten. Insgesamt konnten wir mit rund 20.000 Euro nach Brasilien aufbrechen.

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