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Anger, Birkfeld Feistritztalradweg: Das vorletzte Stück wird gebaut

In Steg bei Anger wurde der Spatenstich für die Verlängerung des Feistritztalradwegs R8 bis Rosegg (Gemeinde Birkfeld) vorgenommen. Bereits im kommenden Sommer soll alles fertig sein.

Der Spatenstich für das Teilstück Steg-Rosegg des Feistritztalradwegs R8 wurde vollzogen © Raimund Heigl
 

Die Regionalentwicklung Oststeiermark kämpft seit einigen Jahren darum, die Oststeiermark als Radregion zu positionieren. Das passiert einerseits mit Veranstaltungen wie der Radjugendtour oder dem Gastspiel der Österreich-Radrundfahrt heuer in Wenigzell, auf der anderen Seite aber auch mit Investitionen in das Radwegenetz. Die Radverkehrsstrategie des Landes Steiermark bis in das Jahr 2025 kommt da gerade recht.

Es ist also nicht verwunderlich, dass bei einem einfachen Spatenstich für einen Radweg am Mittwoch großer Bahnhof im Gasthof Schweiger in Steg bei Anger herrschte. Das zwei Kilometer lange Teilstück zwischen Steg (los geht’s direkt vor dem ehemaligen Gemeindeamt Naintsch) und Rosegg (Gemeinde Birkfeld) stellt aber auch einen der schwierigsten Lückenschlüsse des Feistritztalradweges R8 dar. Schon vor 15 Jahren hatte die damalige Gemeinde Koglhof erste Pläne entworfen, die aber aus finanziellen Gründen nie realisiert wurden.

Durch die geänderte Lage wurde vor gut einem Jahr ein neuer Anlauf genommen, der ehemalige Bürgermeister von Baierdorf, Johann Schaffler, kümmerte sich intensiv um das Projekt. Er verhandelte mit den Grundstückseigentümern ebenso wie mit Abteilungen des Landes und der Baubezirksleitung. Am Montag konnte mit dem Bau begonnen werden, am Mittwoch wurde der Spatenstich vorgenommen.

Radweg R8

Der Feistritztalradweg R8 reicht von Ratten über den Stubenbergsee bis Fürstenfeld.
In den 80er-Jahren wurde das Stück Ratten–Birkfeld auf der ehemaligen Trasse der Feistritztalbahn errichtet.

1995 folgte der Abschnitt von Steg bis Lebing. 2005 die Verbindung Herberstein–St. Johann, von 2006 bis 2010 dann der Abschnitt durch die Stubenbergklamm sowie von St. Johann bis Kaibing.

Bei dem Teilstück werden vier Brücken errichtet, drei über die Feistritz und eine über den Falkenbach. Außerdem wird die B72 im südlichen Bereich des Bauloses auf einer Länge von 280 Metern um 1,6 Meter versetzt, daneben findet dann der Radweg Platz. „Am schwierigsten ist eine 33 Meter lange Brücke über die Feistritz“, erklärt Schaffler. Die Gesamtkosten betragen 972.000 Euro. 50 Prozent werden vom Land, 25 Prozent von der Regionalentwicklung und der Rest von den Gemeinden Anger und Birkfeld bezahlt. Die Fertigstellung soll bereits im Mai 2019 erfolgen. Danach wird auch das letzte, topografisch noch schwierigere Stück zwischen Koglhof und Birkfeld angegangen. Vor allem rund um Neudörfl ist eine Trassenführung schwierig. Möglicherweise kann die Umsetzung trotzdem schon 2020 erfolgen.

Der Abschnitt beginnt im Norden beim GIZ Rosegg, führt dann entlang der Feistritz und im südlichen Bereich entlang der B72 bis zum ehemaligen Gemeindeamt von Naintsch Foto © KK

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