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KOMM.ST LAB"anger" und Humanity

Das Festival KOMM.ST rund um Anger hat ein permanentes Atelier eingerichtet, das über das ganze Jahr hinweg "bespielt" wird. In der aktuellen Ausstellung zeigt Marlene Hausegger Fotografien und Installationen.

Von links nach rechts: Marlene Hausegger, Günther Friesinger, Roswitha Weingrill und Carina Hutter im KOMM.ST LAB. © Lukas Meißl
 

Das KOMM.ST LAB in Anger geht mit einer neuen Ausstellung in die heurige Herbstsaison. Die obersteirische Künstlerin Marlene Hausegger changiert dabei zwischen Abgrenzungen, Eingrenzungen und Freiheitselementen. Im Stile der in den 60er-Jahren aktiven Kunstgruppe der Situationisten ging auch Hausegger auf Erkundungstour durch Städte. Interessante Objekte des öffentlichen Raums, die im Spannungsfeld zwischen Barriere und Freiheit stehen, hielt sie auf analogen Fotografien fest. Neben Bildern aus Mexiko, Triest, Belgrad und Paris beschäftigte sich die nunmehr in Wien lebende Künstlerin mit dem Ort Anger. „Die Menschen fühlen sich hier scheinbar sehr wohl“, so Hausegger, „das einzig Unstimmige ist der Ortsname, sofern man ihn auf Englisch liest“. So stellte sie dem Wort „anger“ (englisch für Zorn, Wut) das Wort „humanity“ (englisch für Menschlichkeit) gegenüber und generierte somit auch ein neues Ortsschild.

Künstlerin Marlene Hausegger im Gespräch. Foto © Lukas Meißl
 

Weitere Ausstellungen im KOMM.ST LAB

Unterstützt wurde Marlene Hausegger von Kuratorin Carina Hutter und den beiden KOMM.ST-LAB-Leitern Günther Friesinger und Roswitha Weingrill, die zugleich auf die nächste Ausstellung in den Räumlichkeiten des Angerer Steinpeißhauses verwiesen: Am 19.10. wird dort eine Art Soundlabor eröffnet werden. Bis 12.10. sind allerdings die Werke von Marlene Hausegger zu sehen.

 

Die Werke von Marlene Hausegger (rechts) sind bis 12.10. in Anger zu betrachten.
Die Werke von Marlene Hausegger (rechts) sind bis 12.10. in Anger zu betrachten. Foto © Lukas Meißl

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