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StralleggSo wird den Stralleggern eingeheizt

Fernwärme-Genossenschaft in Strallegg heizt und erzeugt neuerdings auch Strom und plant auch die Errichtung von Stromspeicher und Stromtankstellen.

Das neue Heizhaus der Fernwärme Strallegg © KK
 

50 Kubikmeter Wasser verbraucht eine Österreicherin, ein Österreicher pro Jahr. Fast genauso viel Wasser, nämlich 49 Kubikmeter oder 49.000 Liter Wasser fasst der neue Pufferspeicher der Nahwärmeversorgung Strallegg, so viel heißes Wasser also kann auf einmal für spätere Verwendung gespeichert werden.

Stolze 7,5 Meter ist dieser Speicher hoch. Mit der Wärme, die im erst kürzlich eröffneten neuen Heizhaus der Biomasse Wärmeliefergenossenschaft Strallegg erzeugt wird, könnte man das ganze Ortszentrum des 1980 Köpfe umfassenden Dorfes Strallegg versorgen.
Tut man aber noch nicht, wie der Obmann der Genossenschaft, Michael Schneeberger, sagt. „Aber wir bauen laufend an neuen Leitungen“, sagt er. Derzeit sind 40 Haushalte ans Fernwärmenetz angeschlossen, schon aber der nächsten Saison werden es 50 sein. Dazu kommen öffentliche Gebäude wie der Pfarrhof und die Schulen.

LAbg. Bernhard Ederer, Pfarrer Roman Miesebner, Obmann Michael Schneeberger, Johann Schachner, früherer Obmann, Geschäftsführer Karl Kern und Bürgermeister Peter Kern Foto © KK

Diese waren übrigens die ersten Kunden der Fernwärme Strallegg. Vor 30 Jahren wurde die Genossenschaft gegründet, Mitglieder sind neben den Material liefernden Bauern auch Private. Waren die Bewohner anfangs noch skeptisch der Fernwärme gegenüber, so hat sich das inzwischen geändert, meint Schneeberger: „Inzwischen haben wir 3,8 Kilometer Leitungen verlegt und wir erweitern das Netz laufend.“

Fast das ganze Dach des neuen Heizhauses ist von Fotovoltaik-Elementen bedeckt. Demnächst soll der erzeugte Strom direkt im Heizwerk verbraucht werden, der Überschuss wird eingespeist. Derzeit wird an einer Stromleitung zur alten Volksschule gebaut, dort wird die Energie in einem Stromspeicher gefasst, damit sie Tag und Nacht verfügbar ist.
Die Genossenschaft hat aber noch mehr vor: Zwei Stromtankstellen werden gebaut, in erster Linie für Autos. Sie sollen bei dem Stromspeicher mitten im Dorfzentrum entstehen. Noch heuer sollen sie in Betrieb gehen.

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