Im Süden des BezirkesNoch mehr Hunde starben an Giftköder

Nach dem Bekanntwerden eines vergifteten Hundes in Laßnitztal werden nun weitere Fälle bekannt.

Hündin Fenja wurde in Takern II (Gemeinde St. Margarethen/Raab) vergiftet © KK
 

Im Zuge der Berichterstattung um vergiftete Hunde und gefundene Giftköder wurden nun noch zwei weitere Fälle von vergifteten Hunden bekannt: In St. Margarethen an der Raab wurde Ende Oktober/Anfang November Rattengift, versteckt in einer Semmel, über den Zaun eines Hundebesitzers in Takern II geworfen. Anfangs sah es aus, als könne die belgische Schäferhündin Fenja gerettet werden, dann aber starb die Hündin an einem Tumor. „Der Tierarzt meint, der Tumor war schon vorher da, aber durch das Gift wurde er aktiv“, sagt der Besitzer.

Im Dezember schließlich wurde ein Hund des Wünschendorfer Tierarztes Hubert Prommer vergiftet. „Er war erst zwei Jahre alt und gesund. Innerhalb von zwölf Stunden ist das Tier verendet“, sagt Prommer.
Man geht in beiden Fällen von Rattengift aus, das bewirkt, dass die Blutgerinnung gehemmt wird. Hinweise an jede Polizeidienststelle werden erbeten.

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