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Umstrittener Werbespot

Brief an "Zalando-Diven" schlägt hohe Wellen

Per offenem Brief an Senta Berger, Christiane Hörbiger und Hannelore Elsner kritisiert Schuhhändlerin Ulrike Stibor-Stark deren Werbespot für Zalando. Die Aktion erregt die Gemüter.

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Ulrike Stibor-Stark betreibt sieben Schuhgeschäfte in der Oststeiermark © Ulla Patz, Zalando
 

Kürzlich war ein Ehepaar aus Wien im Geschäft von Ulrike Stibor-Stark in Gleisdorf. Sie wollten keine Schuhe kaufen, sie wollten sich anschauen, wer hinter dem offenen Brief an die Schauspielerinnen Christiane Hörbiger, Hannelore Elsner und Senta Berger steckt, die neuerdings Werbung für den Modeversand Zalando machen. In dem Brief kritisiert Stibor-Stark, dass die Schauspielerinnen „den Einzelhandel als altmodisch darstellen“, obwohl gerade „sie wahrscheinlich zig Jahre lang wahnsinnig zuvorkommend und aufmerksam beraten und bedient“ worden seien, so Stibor-Stark.

Kommentare (87)
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giru
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Alles, zu jeder Zeit

und das sofort und gaanz billig. So ist der Konsument heute - infantil wie ein kleines Baby. Aber wir sind im Prinzip erwachsen und eigenverantwortlich, das heißt wir sollten fähig sein die längerfristigen Folgen unseres (Kauf)Verhaltens bedenken zu können.
Diese Schuhhändlerin zeigt etwas öffentlich auf, statt mutlos im stillen Kämmerlein vor sich hin zu jammern.

zyni
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So ist unsere

Gesellschaft eben. Die Damen sind ja nicht gerade die Superstars, zumindest nicht in finanzieller Hinsicht. Die können das Geld schon brauchen.
Der Werbemarkt für diese Damen ist ja nicht mehr so groß, deshalb nehmen sie eben was kommt. Verständlich.

giru
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Armutschgerln

sind´s auch nicht. Zumindest haben`s genug am Konto, um kurz den Gesamtzusammenhang zu überlegen. Ich bin sicher, dass der Brief Ihnen zu denken gibt.

wishmasteraut
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So what?

Einzelhandel stirbt aus, deal with it! Wenn ich zb. bei Amazon einen Fernseher um 200€ billiger bekomme am Cyber Monday, als im Media oder Saturn, dürfen sich die Herrschaften nicht wundern,...

QTF5F3SKAGWCNN0H
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da MM/saturn ziehen preislich durchaus nach wenn man ihnen einen entsprechend günstigeren preis aus dem onlinehandel zeigt - fragen muss man halt

schiffmann
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wenn Sie und Ihre Frau

übermorgen keinen Arbeitsplatz mehr haben, dürfen Sie sich auch nicht wundern!

PF15L67VKHI83H4U
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@schiffmann

Aber geh, das sind doch eh nur die "billigen Arbeitsplätze" wo "die Angestellten bis zum Umfallen ausgebeutet" werden - und denen jammerst du nach?

bertl76
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Dann ist

ja jetzt eh alles Perfekt für die Frau vom Einzelhandel,- bessere Werbung könnte sie ja jetzt auch nicht haben.

giru
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@bertl76 Das sei

ihr gegönnt oder sanS ihr das zu neidig?

NG59AN9PUF6451PZ
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"bereits mehr als 1000 Mal geteilt"

Die Frau Stibor-Stark hat schon recht, aber solange Fotos / Videos von dicken Hunden, süssen Kätzchen oder Besoffenen, die gegen einen Laternenmast knallen, auf Facebook 1,100.000 Mal "geteilt" werden, muss man davon ausgehen, das derlei Dinge in Wahrheit Niemandem interessieren.

ottone55
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BRAVOOOOOOOOOOOOOOOOOO

sirkahn
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Gut geschrieben

Jucken wird es die Damen nicht da sie vom österreichischen Schuhandel kein 6 oder gar 7 stelliges Honorrar bekommen. Punkt.

Kommentare 76-87 von 87