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St. Veit/Südsteiermark

Erfahrenheit als Trumpf im Wahlkampf

Alle drei Listen schicken politikerprobte Spitzenkandidaten ins Rennen. Manfred Tatzl (VP) ist Favorit, Harald Schögler (SP) will ihn aber ärgern. Von Robert Lenhard

Harald Schögler (SPÖ, links) will mit seinem Team Favorit Manfred Tatzl (VP) Stimmen abjagen
Harald Schögler (SPÖ, links) will mit seinem Team Favorit Manfred Tatzl (VP) Stimmen abjagen © Montage: Lenhard, Fuchs, SPÖ
 

Vor der Fusion gab es sowohl in St. Veit am Vogau, St. Nikolai ob Draßling und Weinburg am Saßbach eine klare schwarze Mehrheit. Geht es nach Regierungskommissär und ÖVP-Spitzenkandidat Manfred Tatzl, soll das auch in der Großgemeinde so bleiben: „Mein Wahlziel ist sogar eine Zweidrittelmehrheit im Gemeinderat.“ Schließlich könne er ein „junges und dynamisches Team“ sowie viele umgesetzte Projekte vorweisen. Thematisch setzt der langjährige Bürgermeister von St. Veit am Vogau vor allem auf den Ausbau der Infrastruktur und das gesellschaftliche Zusammenwachsen der neuen Großgemeinde.

Die von Tatzl angestrebte Zweidrittelmehrheit will SPÖ-Spitzenkandidat Harald Schögler freilich verhindern. Mit der Nominierung von einigen Parteilosen auf der sozialdemokratischen Liste versucht der erfahrene Gemeinderat von St. Veit am Vogau breitere Wählerschichten anzusprechen. „Wir sind bereit, Verantwortung und Funktionen in allen Bereichen zu übernehmen. Ich verspüre eine positive Stimmung, dass uns das gelingt“, hofft Schögler – im Zivilberuf Prokurist einer Lieferbetonfirma – auf deutliche Stimmenzugewinne.

Verbessern will ihr Ergebnis von 2010 auch die FPÖ. Als Spitzenkandidat schicken die Freiheitlichen Rudolf Reinprecht, langjähriger Gemeinderat in St. Nikolai ob Draßling, ins Rennen.

Kommentare (3)

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ginzo
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Ortsteil Weinburg von St.Veit i. d. S.

Priebing; 80 % der Bewohner sind in
Pension: schon daher wählen diese aus
reiner Dankbarkeit die ÖVP; die
aktivsten Landwirte sind Pensionsbezieher. Sonst hättens eh kein
Geld zum wirtschaften. Weil mit der
Landwirtschaft kannst ein kleines
Vermögen machen - wennst vorher ein
großes gehabt hast.

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ginzo
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Flußrichtung des Saßbachs?

FFranz, meinst damit - abwärts gehts
schnell und nur mit Müh gegenschwimmen,
dann kommst zum Quell.
Stimmt, die neue Führung hat die Chance
und in Weinburg wird man sehen, obs
aufwärts geht oder pockwärts
(für Weinburg weiter abwärts).
Nur schlimmer kanns auf keinen Fall
werden.

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FFranz
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Neue Gemeinde (Chance)

Jetzt hat die neue Gemeindeführung die Chance die Gemeindemittel nach objektiven Gesichtspunkten einzusetzen.Und sich nicht an die Flussrichtung von Bächen (Sassbach)zu orientieren. Ein Hoffnungsvoller Gemeindebürger!

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