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Sulmtal

Bis zu 130 Liter: Überflutungen nach Starkregen

Gleich mehrmals mussten die Feuerwehren heute Früh im Sulmtal ausrücken. Aufgrund der starken Regenfälle - bis zu 130 Liter pro Quadratmeter - war die Sulm über die Ufer getreten.

In Gleinstätten wurden Felder und Straßen überflutet © Feuerwehr
 

Im Raum Großklein/St. Johann ist die Lage am Montagvormittag angespannt. Aufgrund der starken Regenfälle am Sonntag und Montag sind die Sulm und die Saggau über die Ufer getreten. Bis zu 130 Liter hat es innerhalb von 24 Stunden pro Quadratmeter zum Beispiel am Salzstiegl geregnet, 104 Liter waren es auf der Soboth. Teilweise sind Straßen und Äcker überflutet.

Kleine.tv-Video aus der Hochwasserregion:

Hochwasser in der Südsteiermark

Hochwasser in der Südsteiermark

Die Einsatzkräfte arbeiten auf Hochtouren. In Leutschach etwa wurden sie zu Pumparbeiten gerufen, ein abgerutschter Hang hat zudem Vermurungen verursacht. In Gleinstätten war ein Fahrzeug steckengeblieben, die Feuerwehrleute sicherten es ab. Auch zwei Keller wurden überflutet. Auch in Heimschuh ist die Sulm über die Ufer getreten und hat Straßen überflutet. Ein Park steht unter Wasser, ebenso etliche Äcker im Bereich des Sulmsees. "Der Generationenpark geht über", schildert Bürgermeister Alfred Lenz.

Sulmtal: Überschwemmungen nach starken Regenfällen

Aufgrund der heftigen Regenfälle - bis zu 100 Liter fielen pro Quadratmeter Sonntagnacht und am Montag - traten die Sulm und die Seggau über die Ufer.

Feuerwehr

Die Feuerwehren arbeiteten auf Hochtouren - unter anderem galt es, Abpumarbeiten durchzufürhen, Keller auszupumpen und Vermurungen zu räumen. Auch Straßen wurden überflutet.

Feuerwehr

Auch in Rettenbach waren Straßen wegen der Überschwemmungen zum Teil schwer passierbar.

Feuerwehr/Thomas Stopper

In Schwanberg bildete die Sulm Verklausungen.

Feuerwehr/Thomas Stopper

In Gleinstätten wurden Felder und Straßen überflutet.

Feuerwehr

Die Ölmühle Hartlieb ist von den Überschwemmungen ebenfalls betroffen.

Feuerwehr

Weitere Einsatzfotos.

Feuerwehr
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Feuerwehr/Thomas Stopper
Feuerwehr/Thomas Stopper
Feuerwehr/Thomas Stopper
Feuerwehr/Thomas Stopper
Feuerwehr/Thomas Stopper
Feuerwehr/Thomas Stopper
Feuerwehr/Thomas Stopper
Feuerwehr/Thomas Stopper
Feuerwehr/Thomas Stopper
Feuerwehr/Thomas Stopper
Feuerwehr/Thomas Stopper
AL Thomas Held
AL Thomas Held
AL Thomas Held
AL Thomas Held
AL Thomas Held
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Schon seit den frühen Morgenstunden ist Ölmüller Thomas Hartlieb mit seinen Mitarbeitern, Nachbarn und der tatkräftigen Unterstützung der Feuerwehr Heimschuh im Einsatz: Der Pegel der nahen Sulm steigt kontinuierlich. Noch wurde die Hochwasserschutzmauer nicht überflutet.

Dieses Video hat uns Leser Peter Lirzer via Facebook geschickt:

Aber: "Die Lage ist sehr ernst", so Thomas Hartlieb. Deshalb werden die Lager geräumt. "Wir räumen die Mühle, Kürbiskerne und andere Rohstoffe werden in den zweiten Stock getragen, die Lager leergeräumt." Sollte sich die Lage verschärfen, stünden auch einige Lastwägen bereit, um die wertvollen Rohstoffe und Güter in Sicherheit zu bringen.

Die Sulm im Bereich der Ölmühle Hartlieb
Die Sulm im Bereich der Ölmühle Hartlieb Foto © KK

So schnell dürfte sich die Lage aber nicht entspannen: Die Unwetterwarnzentrale hat für südliche Teile des Bezirks Leibnitz und für den Südwesten der Bezirke Voitsberg und Deutschlandsberg eine Starkregenwarnung herausgegeben. Erst in der Nacht auf Dienstag klingen die Niederschläge laut dem Wetterdienst Ubimet nach und nach ab. Auch in Kärnten hat es stark geregnet - die Lavant ist über die Ufer getreten.

Die Sulm im Bereich Schwanberg
Die Sulm im Bereich Schwanberg Foto © FF Thomas Stopper

Kommentare (9)

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jstrassmayr
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App für Hochwasser

Ich hab mir eine App installiert um eine Übersicht zu erhalten wo es wie schlimm ist. Falls bei mir in der Nähe ein gefährlicher Pegel auftritt, bekomme ich sogar eine Benachrichtigung. -> Die App heisst PegelAlarm!

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CMYK
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Noch als Tipp von mir

Facebook Werbung ist nicht so teuer, sprich Sie können zielgerichtet Werbung für eine bestimmte Zielgruppe schalten.

In Ihrem Fall denke ich da bei einem Hochwasser an Personen aus den betroffenen Gebieten (Werbung auf ein regionales Gebiet ist sogar sehr billig), außerdem können Sie ihr App auch bei Leuten auf Facebook bewerben die Seiten wie "Stormhunters-Austria" etc. geliked haben, denn die Interessieren sich für das Wetter und somit auch eventuell für Ihr App.

Das ist auf alle Fälle effizienter als in Zeitungen Kommentare zu schreiben.

Denn wenn irgendwo ein Hochwasser ist, sind sowieso alle auf Facebook und schauen ob jemand etwas neues postet. Besser geht es also gar nicht.

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CMYK
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Zufällig haben Sie den selben Namen wie der Besitzer des Unternehmens der App

Wäre nett gewesen als ein kleiner Hinweis so am Rande.

Weil so ist Ihr Kommentar ganz einfach nur Werbung.

Wenn Sie wenigstens sagen würden, Sie haben ein App dafür gemacht, aber Sie tun noch so als ob Sie damit nichts zu tun haben und so ein tolles App gefunden haben.

Daumen nach unten.

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muchentuchen
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Grenzen zu!

Der Regen kommt vom Ausland eina!

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Was ist mit den blauen Hetzern?

Strach sofort über das Wetter hetzen.
Der Kikl soll Ihnen was schreiben.

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voit60
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der Klimagipfel

läßt Grüßen

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Hochwasser, Trockenheit, Frost, Hagel erfordern Umdenken

Die zunehmenden Extreme müssen so gut es geht ausgeglichen werden, z.B. durch das Anlegen von Wasserreserven (Zisternen, Teiche, Kanäle etc.) oder Reservesaatgut nach Frost- oder Unwetterschäden.

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9
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Die Saison fängt ja gut an,

arme Bauern, wenn die Wetterkapriolen so weiter gehen.

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13
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Re: Die Saison fängt ja gut an,

Heimische Produkte kaufen um ein wenig zu helfen

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