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Exporterfolg

Steirischer Flugsimulator für US-Piloten

Österreichs einziger Anbieter von Hightech-Flugsimulatoren sitzt in Lebring. Jetzt schafft Axis den Sprung auf den riesigen US-Markt und könnte zudem bald einen Simulator für Hubschrauber bauen. Von Markus Zottler

Steirischer "Full-Flight-Flugsimulator"
Steirischer "Full-Flight-Flugsimulator" © Axis
 

Es sind numerisch lichte Höhen, die man in der Königsklasse der Flug-Simulatoren heute erreicht: Acht Tonnen Masse sind keine Seltenheit für die Kolosse, die Anschaffungskosten liegen bei "Full-Flight-Flugsimulatoren" im Normalfall zwischen 6,5 und 13 Millionen Euro. Was die fliegende Gigantonomie mit Österreich und der Steiermark zu tun hat? Einiges, seit im Jahr 2004 der einzige heimische Anbieter von derlei Hightech-Simulatoren, die Axis Flight Training Systems, in Lebring gegründet wurde.

"Wir sind noch immer ein Newcomer in der Branche", weiß Axis-Geschäftsführer Martin Rossmann schmunzelnd. Ein Newcomer, der ab sofort in der "oberen Liga" mitspielen darf. Grund dafür ist der erste Auftrag eines US-amerikanischen Kunden. Weil der, für den in Orlando beheimateten Trainingsanbieter SimCom entwickelte Simulator mit einer Top-Zertifizierung der Luftfahrtbehörde FAA versehen ist, gewinnt Axis nicht nur an Renommee, sondern schafft auch den Eintritt in den riesigen US-Markt.

Steirischer "Full-Flight-Flugsimulator"
Steirischer "Full-Flight-Flugsimulator" Foto © Axis

Ein hart erkämpfter Etappensieg. "Wir stecken pro Jahr 40.000 Stunden in die Entwicklung", erklärt Rossmann. Grundsätzlich gilt: Das physikalische Verhalten im Simulator muss exakt jenem im Original-Flieger entsprechen. Dafür verbaut Axis einerseits Originalteile und programmiert andererseits viele Komponenten exakt nach. Bis zu 400 "Malfunctions", also Störungen und Ausfälle, können simuliert werden.

500.000 neue Piloten

Der Preis für derlei Hochtechnologie ist ein hoher. Der Mitbewerb ist langjährig gewachsen und finanzstark, die Entwicklungskosten in der Branche sind enorm und große Belastung für das Eigenkapital. Hoffnung geben Axis neben der US-Zertifizierung und avisierten Folgeaufträgen auch Zukunftsmärkte wie China und Gespräche mit Kunden bezüglich eines Hubschrauber-Simulators.

Zudem rechnet Flugzeugbauer Boeing mit 500.000 neuen Piloten in den nächsten 20 Jahren. Und diese müssen bekanntermaßen ja erst einmal ausgebildet werden.

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"Flugsimulator könnte für US-Piloten":

Der westlichen Aeroflot würde ich nut gegen VZ liefern.

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