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Wolfsberg/Schwarzautal

Mit Qualität und Regionalität zum Erfolg

Die Regionalmarke "Steirerglück" der Firma Steirerfleisch kann in schwierigen Zeiten immer mehr steirische Schweineerzeuger an Bord holen.Von Bettina Kuzmicki

Eine Regionalmarke auf Erfolgskurs: Werner Pail, Alois Strohmaier
Eine Regionalmarke auf Erfolgskurs: Werner Pail, Alois Strohmaier © Kuzmicki
 

Alois Strohmaier, Geschäftsführer der Firma Steirerfleisch in Wolfsberg im Schwarzautal, kennt die Lage am Markt für Schweinefleisch genau. Er weiß, dass die Produktionszahlen in der Steiermark ständig rückläufig sind, was eigentlich einen höheren Preis indizieren sollte. Aber da man vom internationalen Markt abhängig ist, schaut die Situation eben doch ganz anders aus. In Europa steigt die Produktion, das drückt auf den Preis. Noch dazu liefert Gesamteuropa nicht mehr nach Russland, alle weichen auf die selben Alternativmärkte aus, es gibt ein Überangebot und die Preise purzeln - für die Schweinbauern fallen sie mittlerweile existenzbedrohend in den Keller.

Dennoch ist Strohmaier zuversichtlich: „Nach einem Tief kommt auch meist wieder ein Hoch. Um das zu übertauchen, müssen die Landwirte aber nachhaltig in Produktion bleiben.“ Daher hat man vor mittlerweile drei Jahren das Regionalprogramm „Steirerglück“ ins Leben gerufen. „Unser vordergründigstes Ziel ist, die steirische Schweineproduktion zu sichern“, so der Steirerfleisch-Chef. Und Betriebsleiter Werner Pail ergänzt: „Insgesamt haben wir in dem Regionalprogramm alles verpackt, was von öffentlichem Interesse ist, bis hin zum ökologischen Fußabdruck.“

Soll heißen: Qualität, Regionalität und Nachhaltigkeit sind die wichtigsten Themen, überdurchschnittliche Qualität und Frische das oberste Gebot. Man produziert ein regionales Produkt für den regionalen Markt. Pail: „Ein Ferkel muss in der Steiermark geboren sein, ebenfalls muss hier die Aufmast erfolgen und der Mitgliedsbetrieb muss alle AMA-Gütesiegelkriterien erfüllen. Das wird auch kontrolliert.“ Exakt 323 Steirerglück-Bauern gibt es derzeit, rund 80 sollen heuer noch dazu kommen. Potenzial sieht Strohmaier in der Vermarktung. „Da geht noch was“, ist er sich sicher.

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