Köpfe des Jahres 2021Sie sind die regionalen Motoren der Kulturszene in der Süd- und Weststeiermark

Wir stellen Ihnen heute die Kandidaten in der Kategorie „Kultur“ vor. Stimmen Sie mit, um Ihren Favoriten zu unterstützen.

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Chris Dohr, Gabriele Gschiel, Dan Knopper, Christian Lind und Christoph Propst (v.l.n.r.) sind in der Kategorie "Kultur" nominiert © Collage Kleine Zeitung
 

Das sind die Nominierten der Kategorie "Kultur" in der Süd- und Weststeiermark. Abstimmen können Sie hier.

Daniel "Dan" Knopper

Am letzten Tag vor dem Lockdown stand er noch auf der Bühne. In der villahafner in Maria Lankowitz begeisterte Daniel „Dan“ Knopper das Publikum mit seinen skurrilen Chansons. In den nächsten Wochen muss er schweren Herzens eine Bühnenpause einlegen. Dabei lief es für den talentierten Weststeirer mit seiner Gitarre gerade so gut. Erst vor wenigen Wochen flatterte der renommierte Grazer Kleinkunstvogel in das Nest des gebürtigen Deutschlandsbergers. In seine Heimatstadt kehrt der mittlerweile in Wien lebende Künstler immer wieder gerne zurück. Vor allem ins dortige Theaterzentrum, wo er den Grundstein für seine Karriere legte.

Daniel "Dan" Knopper Foto © Peter Blasl

Christian Lind

Im wahrsten Sinne des Wortes ein Freund der Blasmusik ist Christian Lind. Im Alter von zehn Jahren begann er die Zugposaune zu spielen. Neben dem Musizieren interessierte sich der in Pölfing-Brunn lebende Direktor der Mittelschule Gleinstätten aber schon früh fürs Funktionärswesen. Seit 1996 gibt er als Bezirksobmann des Blasmusikverbandes Deutschlandsberg den Takt vor. Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums erhielt er mit dem Verdienstkreuz in Gold eine der höchsten Auszeichnungen des Österreichischen Blasmusikverbandes.

Christian Lind, Bezirksobmann des Blasmusikbezirkes Deutschlandsberg
Christian Lind Foto © Meieregger

Christoph Propst

Christoph Propst lebt für seine Musik: Der weststeirische Trompeter durfte sich heuer beim bundesweiten Musikwettbewerb „Prima la Musica“ nach einem 20-minütigen Soloauftritt mit 97,6 von 100 möglichen Punkten über den Sieg freuen. Für die diesjährige Produktion von „Don Camillo und Peppone“ der Schlossfestspielen Piber übernahm Propst die Aufgabe des musikalischen Leiters – mit erst 18 Jahren. Der Musiker freut sich über jede abgegebene Stimme: „Ich möchte mich bei allen bedanken, die mich auf meinem bisherigen musikalischen Weg begleitet haben. Es ist ein tolles Gefühl, viele Punkte bei einem Wettbewerb zu erzielen, viel wichtiger sind für mich jedoch der Fortschritt am Instrument und die Erfahrungen, die man sammelt.“

Christoph Propst Foto © Robert Cescutti

Gabriele Gschiel

Den Kulturmotor der Lipizzanerstadt Köflach hält Gabriele Gschiel bereits seit zwei Jahrzehnten in Schwung. Die Weststeirerin leitet in der Stadtgemeinde den Bereich „Kunst und Kultur“ und ist damit für die Bibliothek Lipizzanerheimat, das Museum Köflach sowie für das Kunsthaus der Stadt verantwortlich. Anstatt zu verwalten, belebt Gschiel mit ihrem Innovationsgeist die Kunst- und Kulturszene in der Region stets aufs Neue. So hat sie 2019 die Veranstaltungsreihe „Kriminale“ mit Lesungen von bekannten Krimiautorinnen und -autoren in Köflach etabliert. Und auch die Transformation der Stadtbibliothek zur neuen Bibliothek Lipizzanerheimat in der Rathauspassage hat sie erfolgreich verantwort. Ein besonderes Anliegen ist ihr dabei stets die Arbeit für und mit Kindern. „Die Nominierung hat mich sehr gefreut. Aufgrund der aktuellen Situation im Kulturbereich hatte ich aber noch keine Zeit, mich damit zu beschäftigen“, gibt sie zu.

gabriele gschiel, kunsthaus koeflach
Gabriele Gschiel Foto © Katrin Schmiedbauer

Chris Dohr

Mit Chris Dohr hat sich ein Weststeirer einen fixen Platz in der heimischen Filmszene erarbeitet. Schon als Kind hat der Jungproduzent alles mögliche mit seiner Kamera festgehalten. Nach seiner Ausbildung an der HAK in Voitsberg studierte der talentierte Weststeirer an der Filmakademie Wien. Heuer wurde der Kurzfilm „Die Waschmaschine“, bei dem Dohr als Produzent mitwirkte, mit dem Österreichischen Filmpreis in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ ausgezeichnet. Fünf Tage lang wurde der Film in einer Wohnung in Wien gedreht. Doch nicht nur bei Kurzfilmen hat der Weststeirer seine Finger im Spiel. Bei der Produktion des Hollywood-Blockbusters „Mission Impossible - Rogue Nation“ sammelte Dohr als Assistent Filmerfahrung im großen Stil, inzwischen ist er beim Fernsehsender Puls4 als Produktionsleiter tätig und für Formate wie „Ninja Warrior“ zuständig. „Über die Nominierung freue ich mich wirklich sehr“, ließ er wissen.

Chris Dohr
Chris Dohr Foto © Chris Dohr

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