CO2-BepreisungForstunternehmer Peter Michelitsch: "Mehrkosten in keinster Weise mehr tragbar"

Der weststeirische Forstunternehmer Peter Michelitsch übt heftige Kritik an den Auswirkungen der CO2-Bepreisung. Unterstützt wird er dabei vom Österreichischen Waldverband. Zuständige Ministerien verweisen auf Refundierung.

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Peter Michelitsch, Forstunternehmer aus Wies, zeigt die Probleme mit der zusätzlichen CO2-Steuer auf
Peter Michelitsch, Forstunternehmer aus Wies, zeigt die Probleme mit der zusätzlichen CO2-Steuer auf © Barbara Kahr
 

"Es reicht. Wir wurden von der Politik komplett im Stich gelassen", kritisiert Peter Michelitsch, Forstunternehmer aus Wies in der Weststeiermark. Und damit spricht er derzeit einigen Forstunternehmern und Waldbesitzern aus der Seele. Grund für steigenden Blutdruck und emotionale Diskussionen ist die neben der Mineralölsteuer und NoVA (Normverbrauchsabgabe) 2022 kommende CO2-Bepreisung. "Wir zahlen gern eine CO2-Steuer, aber bitte, dann muss etwas anderes wegfallen. Diese Mehrkosten sind in keinster Weise mehr tragbar", sagt Michelitsch.

Kommentare (6)
heri13
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Das Holz ist teurer wie selten.

Wenn mam Satelliten Aufnahmen ansieht,wird Holz geschlagen wie selten.
Die Bauern und die schlägerungsfirmen jammern.
Kein Geld für die Abzocker von der Holzindustrie.

griesserw
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Kalkulation

Wenn die Kosten steigen, muss neu kalkuliert werden. Dann muss eben das Produkt teurer werden. Das gilt wohl für alle in der Holzwirtschaft, somit sollte das durchsetzbar sein. Nur jammern, dass die Kosten steigen, geht nicht. Der Kampf gegen die Klimakatastrophe wird Geld kosten. Das sollte von Experten und der Politik endlich kommuniziert werden. Es wird Einschnitte geben müssen.

NIWO
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Nein,

Kosten können nicht immer auf den Endverbraucher abgeschoben werden. Immer nach dem Motto, den letzten beissen die Hunde. Das alles mit einer Klimakatastrophe zu rechtfertigen ist auch zu einfach. Ich bekomme auch nicht mehr Lohn weil Treibstoff teurer wurde.

kritik53
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NIWO

Sie sind realitätsfremd. Ein Betrieb, der derzeit mit einem kleinen Aufschlag kalkuliert hat, kann die Mehrkosten nicht tragen. Man kann und darf sie auch nicht dem Staat umhängen. Die logische Folge ist daher, dass der Abnehmer des Produktes die erhöhten Gestehungskosten zu zahlen hat.

migelum
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Hat aber auch niemand behauptet...

...das diese ganzen neuen Gesetze und Abgaben von Leuten beschlossen und verabschiedet wurden, die auch nur einen Funken Hausverstand oder Praxiserfahrung in irgendeinem Bereich abseits der Politik haben. Und nachdem eben auch in deren durch nichts anderes als Ideologie und/oder Dollarzeichen (je nach Coleur) geprägten Traumwelten und zwischen Ministerium/Parlament und der Wohnung im Rucola-Bezirk nun mal kein (Wirtschafts)wald wächst oder sich irgendwelche Anzeichen der Lebens- und Arbeitsrealitäten der normalen Bevölkerung zeigen, kann man von diesen Leuten doch bitte erst recht nicht erwarten, sich für eben jene Realitäten zu interessieren.

Kaufen sie sich doch gefälligst einen Elektro-Harvester! Gibt's nicht? Wäre auch technisch gar nicht möglich? Wurscht! Und überhaupt - Sie fällen Bäume? Jessas! Sie haben von uns nichts zu erwarten!

migelum
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*dass...

*dass...