Dürre, Frost und HagelMassive Ernteausfälle für südsteirische Ackerbauern

Vor allem Mais- und Kürbiskulturen auf leichten Böden hat es schlimm erwischt. Laut Hagelversicherung werden Extremwetterphasen immer häufiger und länger.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
Josef Kaiser, Manfred Huss, Christoph Zirngast, Franz Stradner und Josef Kurz in einem von der Dürre schwer betroffenen Maisfeld in Wagna
Josef Kaiser, Manfred Huss, Christoph Zirngast, Franz Stradner und Josef Kurz in einem von der Dürre schwer betroffenen Maisfeld in Wagna © Robert Lenhard
 

Da und dort stehen noch einige Maisfelder, im Großen und Ganzen ist die heurige Ernte für die Ackerbauern in der Süd- und Südweststeiermark aber abgeschlossen. Die erste Bilanz fällt - freundlich ausgedrückt - ziemlich durchwachsen aus. "Für viele Betriebe war es ein sehr schwieriges Jahr, Hauptursache waren die extremen Wetterverhältnisse", berichtet Christoph Zirngast, Obmann der Landwirtschaftskammer Leibnitz. Zu Beginn der Vegetationsperiode sei es überdurchschnittlich feucht und kühl gewesen, was zu Problemen beim Aufgang der Pflanzen führte. Zuvor sorgten schon Spätfröste für Schäden. Im relativ heißen Sommer gab es kaum Niederschlag, was vor allem auf leichten Schotterböden zu massiven Ernteausfällen führte. Hinzu kommen Hagel- und Sturmschäden in Teilen der Region.

Diskutieren Sie mit - posten Sie als Erste(r) Ihre Meinung!