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Suchaktion erfolgreichRumäne wollte nur nicht in seine Heimat zurück

31-Jähriger war während einer "Pinkelpause" am Radlpass Hals über Kopf geflüchtet. Nach einer Suchaktion wurde er von einem Diensthund aufgestöbert.

Suchaktion am Radlpass
Suchaktion am Radlpass © FF Eisibswald
 

Die Suche nach einem 31-jährigen Rumänen im Bereich des Radlpasses konnte am Vormittag erfolgreich beendet werden. Eine Diensthund der Polizei spürte den Mann in einem Waldstück auf - nicht weit von jener Stelle, an der er in den frühen Morgenstunden während einer "Pinkelpause" vom Auto seiner Angehörigen geflüchtet war.

Gegen 2.30 Uhr hatte das Auto mit drei Insassen kurz hinter dem Grenzübergang Radlpass angehalten. Der 31 Jahre alte Rumäne wollte sich erleichtern. Doch plötzlich sei er über die Leitplanke gesprungen und über  steiles Gelände davongelaufen, gaben seine Schwester und der Schwager an.

Zunächst rüsteten sich 24 Feuerwehrleute aus Eibiswald und Hörmsorf mit Taschenlampen und Wärmebildkamera aus, bildeten eine Suchkette und starteten eine Suchaktion. Diese wurde aber zunächst erfolglos abgebrochen. Nach Sonnenaufgang wurde weitergesucht - mit Feuerwehr, Hubschrauber, Polizeidiensthundestreifen, die Rettungshundebrigade und Bergrettung.

Zurück nach Italien

Nachdem der Mann aufgespürt war, klärte sich der Grund für seine überstürzte Flucht auf. Die drei Rumänen waren auf dem Weg von Italien in ihr Heimatland, doch dorthin wollte der 31-Jährige nicht zurück. Angeblich hatte er Angst vor jemandem, "mit dem er Probleme hatte", wie ein Polizist erklärt. Letztlich reisten seine Schwester und der Schwager alleine weiter, der 31-Jährige kehrt nach Italien zurück.

 

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