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Deutschlandsberg

Brand im Koralmtunnel: Arbeiter retteten sich

Der Alarm wurde um 19.55 Uhr ausgelöst: Tief drinnen in der Baustelle des Koralmtunnels war es zu starker Rauchentwicklung gekommen – 40 Mann waren zu diesem Zeitpunkt in der Nord- und Südröhre beschäftigt.

© LM d.V. Hannes Mörth
 

Während insgesamt sieben Feuerwehren und die Rettung beim Tunnelportal im Leibenfeld (Deutschlandsberg) anrückten, konnten sich die Arbeiter mit sogenannten Tunnelrettungszügen selbst in Sicherheit bringen. Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand, so ÖBB-Sprecher Christoph Posch.

Was war passiert? Zunächst hatte es die Vermutung gegeben, dass es im Bereich einer Vortriebsmaschine, 15 Kilometer tief im Tunnel drinnen, zu einem Brand gekommen war.

Wartungsarbeiten

Dem widersprach aber Posch: Am Samstag seien die Vortriebsmaschinen gestanden, es seien nur Wartungsarbeiten und geologische Sicherungsarbeiten durchgeführt worden, so Posch.

Foto © LM d.V. Hannes Mörth

Es habe auch nicht gebrannt, nach seinen Informationen war die dichte Rauchentwicklung vielmehr von einem Beleuchtungskörper ausgegangen. Um zu klären, wie die Situation ist, machten sich Feuerwehrleute in der Nacht mit speziellen Atemschutzgeräten in den Tunnel hinein auf den Weg.

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