AccessControl ac = AccessControl.getAccessControl(request);

Heiligenkreuz/Waasen

Nach Brand in Heizwerk sorgt Ölofen wieder für Wärme

Das Heizwerk in Heiligenkreuz am Waasen wurde bei einem Brand zerstört, Hunderte Südsteirer hatten keine Fernwärme mehr. Aber seit 3 Uhr früh ist ein Ölofen in Betrieb.

100 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen
100 Feuerwehrleute kämpften gegen die Flammen © FF
 

Vom Ausfall der Fernwärmeversorgung waren zum Jahreswechsel viele Haushalte in Heiligenkreuz betroffen. "So 500 bis 600 Bürger", schätzt Bürgermeister Franz Platzer. Auch in den öffentlichen Einrichtungen und im Pflegeheim (36 Plätze) blieb die Heizung kalt.
Seit Freitag, 3 Uhr früh ist aber alternativ ein Ölofen in Betrieb. "Eine tolle Leistung, wie rasch Kraftwerksgeschäftsführer Franz Veit und seine Mitarbeiter für Ersatz gesorgt haben", lobt der Ortschef. Er schätzt, dass die nächsten vier bis sechs Wochen noch mit Öl geheizt werden muss. 
Und so kam es dazu:

Großalarm gegeben

Großalarm gab es für die Feuerwehren in den Bezirken Leibnitz und Südoststeiermark am Silvestertag: Im Hackschnitzellager eines Biomasse-Heizwerks in Heiligenkreuz am Waasen war kurz nach 13.30 Uhr ein Feuer ausgebrochen.

Entdeckt hatte den Brand ausgerechnet ein Feuerwehrmann, der zufällig Feuer im Bereich des Daches gesehen hatte - er schlug sofort Alarm. Zwei Arbeiter, die das Feuer nicht bemerkt hatten, konnten damit rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden, berichtet Herbert Putz vom Bereichsfeuerwehrkommando Leibnitz der Kleinen Zeitung.

Heiligenkreuz/Waasen: Brand in Heizwerk

Großbrand

Eine dicke schwarze Rauchsäule stieg in den Himmel.

BFVLB/Herbert Putz

Großbrand

Den Einsatzkräften schlugen die Flammen entgegen.

FF Heiligenkreuz/Waasen

Großbrand

Der Rauch war kilometerweit zu sehen.

BFVLB/Herbert Putz

Großbrand

Ein Feuerwehrmann hatte den Brand zufällig entdeckt und sofort Alarm geschlagen.

BFVLB/Herbert Putz

Großbrand

Rund 100 Kräfte von neun Feuerwehren waren im Einsatz.

BFVLB/Herbert Putz

Großbrand

Weitere Bilder von den Löscharbeiten...

BFVLB/Herbert Putz

Großbrand

BFVLB/Herbert Putz

Großbrand

BFVLB/Herbert Putz

Großbrand

BFVLB/Herbert Putz

Der Großbrand in Heiligenkreuz

FF

Der Großbrand in Heiligenkreuz

FF

Der Großbrand in Heiligenkreuz

FF

Der Großbrand in Heiligenkreuz

FF

Der Großbrand in Heiligenkreuz

FF

Der Großbrand in Heiligenkreuz

FF
1/15

Neun Feuerwehren mit fast 100 Einsatzkräften kämpften teils mit schwerem Atemschutz gegen die Flammen an. Durch den Brand wurden ein Teil des Hackschnitzellagers, der Kesselanlage, große Teile der Dachkonstruktion und im Gebäude gelagerte Geräte zerstört. Auch ein Traktor und ein Bagger befanden sich darunter. Der Sachschaden wird auf rund eine halbe Million Euro geschätzt. Die Brandursache ist noch nicht bekannt.

Kurz nach 16 Uhr konnte Einsatzleiter Patrick Pichler von der FF Heiligenkreuz am Waasen das "Brand aus" geben, beendet war der Einsatz aber erst am Neujahrstag gegen 7 Uhr früh. Die Feuerwehrleute mussten rund 600 Kubikmeter Hackschnitzel entfernen. Mit einem Bagger wurden zudem die einsturzgefährdeten Teile des zerstörten Gebäudes abgetragen, um leichter an die Glutnester heranzukommen.

 

Wir bitten um Ihr Verständnis, dass zu diesem Artikel keine Kommentare erstellt werden können.

Forenregeln lesen
senftrn
0
0
Lesenswert?

Mögen...

... Alle Kameraden, die gerade im Einsatz sind, gesund wieder zu ihren Familien heim kommen, ein großes Danke für euren Einsatz, Gut Heil!

Antworten