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Feldbach

Kaserne Feldbach wird saniert, Standort über 2018 hinaus gesichert

Im März startet die Sanierung der Kaserne Feldbach. Vier Millionen Euro werden investiert. Damit ist der Standort auch über 2018 hinaus gesichert. Von Helmut Steiner

Die längst fällige Sanierung der Kaserne Feldbach wird im Frühjahr beginnen © Johann Schleich
 

Vier Millionen Euro werden in die Sanierung der Von-der-Groeben-Kaserne in Feldbach investiert. Nach finalen Gesprächen mit der Landesspitze im Sommer wurden nun auch die erforderlichen Budgetmittel bereit gestellt. Dem Feldbacher Kasernenkommandanten Oberstleutnant Franz Kraßnitzer ist angesichts dieser Weichenstellung, an der er intensiv mitgearbeitet hat, die Erleichterung anzuhören: „Das ist ein wesentlicher Meilenstein. Im Prinzip sprechen wir von einer Generalsanierung.“ Und mit der in Verbindung steht auch die Sicherung des Kasernenstandortes Feldbach über das Jahr 2018 hinaus. Kraßnitzer: „Minister Klug hat sich eindeutig schriftlich geäußert, dass Feldbach ein Zukunftsstandort ist und über 2018 hinaus militärisch zu nutzen ist.“

Helmut Steiner
Kasernenkommandant Franz Kraßnitzer © Helmut Steiner

Die Sanierung wird in zwei Phasen parallel laufen. Einerseits wird die Außenhaut (Dach, Fassaden, Fenster, Eingangsportale) erneuert, andererseits werden im Innenbereich die Nasszellen (Duschen, WCs) saniert. Start wird im März 2016 sein. Veranschlagt ist eine Bauzeit von sechs Monaten. Betroffen sind zwei Objekte, in denen die Stabskompanie und alle drei stationierten Einheiten untergebracht sind. Probleme für die Unterbringung der Soldaten wird das nicht machen. Kraßnitzer: „Die Arbeiten werden abteilig erfolgen – etagenweise oder aufgeteilt nach Südteil und Nordteil.“

Markantes Zeichen

Dass bald Gerüste an Fassaden aufgestellt werden, ist ein sichtbares Zeichen nach außen. Kraßnitzer: „Nach 50 Jahren tut sich endlich etwas Markantes.“
Wesentliches Kriterium für die Standortsicherung ist die Konzentration auf die Waffengattung „Aufklärung“ mit dem System Combat New Generation. „Damit sind wir absolut zukunftsträchtig“, unterstreicht der Kasernenkommandant. Und auch beim Befüllungsgrad liegt die Feldbacher Kaserne deutlich über 80 Prozent und damit im Spitzenfeld.
Erfreut, dass die Kaserne auf Vordermann gebracht wird, ist SPÖ-Bundesrat Martin Weber. Er hatte im Frühjahr mit Personalvertreter Franz Fassold den SPÖ-Sicherheitssprecher im Nationalrat, Otto Pendl, gebeten, sich für den Standort Feldbach einzusetzen. Froh über die Standortsicherung ist auch Bürgermeister Josef Ober: „Es ist wichtig, dass der Standort Zukunft hat – gerade in Zeiten wie diesen.“

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