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Kurzarbeit in der SüdoststeierBetrieb kritisiert Papierkrieg, WKO bekommt viel positives Echo

Harsche Kritik äußert ein Unternehmer am Aufwand, um Kurzarbeit zu beantragen. Das AMS erklärt die Vorgangsweise und gibt eine Handlungsanleitung. Die Wirtschaftskammer bekommt von vielen Unternehmen positiven Rückmeldungen.

Im AMS werden derzeit am laufenden Band Anträge auf Kurzarbeit abgearbeitet © imago/bonn-sequenz
 

In der Südoststeiermark gibt es laut Arbeitsmarktservice bereits eine Rekordarbeitslosigkeit mit mehr als 4200 Arbeitslosen (Stand 31. März). Mehr als 560 Betriebe wurden im Bezirk mittlerweile über die Kurzarbeit beraten. Ein kleiner, südoststeirischer Handelsbetrieb in der Modebranche steht ebenfalls vor der Frage "Kurzarbeit oder Kündigung?", wie er in einem Schreiben an die Kleine Zeitung erklärt. Auf dem Weg zur Kurzarbeit spricht der Betrieb allerdings von einem 20-seitigen "Papierkrieg" (Kurzarbeitsbegehren und Sozialpartnervereinbarung). "Da ist es doch einfacher die Kündigung auszusprechen, das bedarf nur einer Seite", schreibt er weiter.

Kommentare (1)

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kropfrob
1
1
Lesenswert?

Kurzarbeit ist sicher positiv, ...

... vor allem in branchen, wo es schwierig wäre, danach wieder qualifizierte Arbeitskräfte zu bekommen; und auch aus Loyalität gegenüber den Mitarbeitern. Aber die viel propagierten "48 Stunden" möchte ich bitte nicht mehr lesen. Ich habe zunächst 168 Stunden (= genau eine Woche) auf Antwort der Gewerkschaft gewartet, und jetzt warte ich sochn wieder seit 3 Tagen auf die Antwort des ams.