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Spannendes Schulprojekt

St. Peter hat den Marcel Hirscher der Chemielehrer

Chemielehrer Peter Raffler nimmt heuer zum neunten Mal mit Schülern der NMS St. Peter am Ottersbach an einem bundesweiten Chemie-Wettbewerb teil. Sieben Mal hat er bereits gewonnen - damit ist er quasi der Marcel Hirscher unter den Chemielehrern.

Mit den Schülern stellen Peter Raffler und Brigitte Jöbstl essbare Steine oder Balsamicoperlen her © Walter Schmidbauer
 

Im Chemiesaal der NMS St. Peter am Ottersbach brodelt und raucht es seit Wochen. Ein Projektteam mit 60 Schülern der 3. und 4. Klassen unter der Leitung von Peter Raffler und Brigitte Jöbstl probt eifrig für den 14. Wettbewerb des VCÖ (Verband der Chemielehrer Österreichs). An dem Wettbewerb für Neue Mittelschulen, Polytechnische Schulen, AHS-Unterstufen und Bmhs (Berufsbildende mittlere und höhere Schulen) nehmen 200 Schulen, darunter auch Vertreter aus Ungarn, Slowakei und Deutschland, teil. „Mit Chemie zu Innovation“ ist das vorgegebene Grundthema.

"Molekulare Küche"

Bei der Lektüre einer Zeitschrift stieß Raffler dann auf das Thema, mit dem sich seine Schüler nun seit Wochen beschäftigen. „Man sollte in der Schule mehr über die Chemie des Kochens lernen, und zwar molekular“, stand da und Raffler hatte sein Projektthema nach der Lektüre gleich formuliert: „Innovative Chemie in der molekularen Küche“.

Zitronenwolken mit Speckluft: Chemie-Show der NMS St. Peter am Ottersbach

Chemie-Show der NMS St. Peter am Ottersbach

Fotobank - Schmidbauer

Chemie-Show der NMS St. Peter am Ottersbach

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Und so experimentieren die Schüler nun mit 196 Grad kaltem Stickstoff, stellen das schnellste Eis der Welt her, produzieren handwarmen Eischnee in eiskalter Hülle und wahrlich kalte Fruchtkreationen. Balsamicoperlen mit geeistem Olivenöl werden auf Tomaten platziert und in Agar-Raviolis verpackt. Man verkapselt flüssige und halbfeste Kerne in festen Hüllen und erzeugt so Joghurtraviolis, Basilikumsphären und molekulare Eier. Zitronenwolken, Speckluft, Milchshakes, essbare Steine und essbares Moos gehören ebenso zur molekularen Küche wie perfektes Roastbeef durch Vakuumgaren und die Herstellung von „Formfleisch“. „Wichtig war mir, den Schülern im Rahmen des Projektes bewusst zu machen, dass viele chemische Prozesse in der Küche eine Rolle spielen“, so Raffler über die Experimente im Chemiesaal.

Seriensieger Raffler

Acht Mal hat Raffler bereits mit Projektgruppen aus St. Peter am Ottersbach am bundesweiten Bewerb, der alle zwei Jahre stattfindet, teilgenommen und sieben Mal gewonnen. Er ist sozusagen der Marcel Hirscher unter den Chemielehrern. Nach zwölf Jahren Pause tritt er nun vor seiner Pensionierung ein letztes Mal an. „Unser Erfolgsrezept war immer, dass wir ein Thema hatten, bei dem die Schüler auch praktisch etwas davon hatten. Themen, die praktisch anwendbar waren“, blickt Raffler auf die erfolgreichen Jahre mit Seriensiegen zurück.

Das heurige Projekt wird nun am Freitag, 10. März, mit Beginn um 19 Uhr in der Ottersbachhalle vorgestellt. Mit Experimenten, Vorführungen und Verkostungen. „Wer mit Produkten aus der molekularen Küche nichts anfangen kann, für den haben wir auch eine Buschenschankjause“, verrät Raffler schmunzelnd.

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