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Übergangsquartier

Ortschef: "In der Radkersburger Kaserne haben wir Platz für 100 Flüchtlinge"

Der Bürgermeister von Bad Radkersburg, Heinrich Schmidlechner, ist bereit mit den Kasernenräumen bei der Bewältigung des Flüchtlingsansturm zu helfen.

In den oberen Etagen ist Platz für rund 100 Flüchtlinge auf Durchreise.
In den oberen Etagen ist Platz für rund 100 Flüchtlinge auf Durchreise. © Gangl
 

Herr Bürgermeister, derzeit schwillt der Flüchtlingsstrom stark an, es heißt auch, dass die Menschen nun stärker die Route über Slowenien nach Österreich wählen werden. Nachdem die Messehalle in Graz als Durchreisequartier ab Freitag nicht mehr zur Verfügung steht, hört man, dass die Kaserne in Bad Radkersburg ein möglicher Ersatz wäre. Sind Sie gerüstet?

Heinrich Schmidlechner: Ja, ich habe in Erstgesprächen mit dem Roten Kreuz diese Möglichkeit besprochen und auch mit meinen Fraktionen im Gemeinderat abgeklärt, die Kaserne gehört ja der Stadtgemeinde. Wir stehen jedenfalls parat.

Steiner Bürgermeister Schmidlechner: "Wir stehen parat!"
Bürgermeister Schmidlechner: "Wir stehen parat!"Foto © Steiner

Ist das dann auch als längerfristiges Quartier denkbar?

Schmidlechner: Nein. In erster Linie sind das die nun leerstehende Zimmer, in denen man Feldbetten aufstellen kann. Hier geht es um Aufenthatlsräume für 24 bis maximal 48 Stunden, bevor die Asylsuchenden dann in Anhaltezentren oder andere Länder gebracht werden können. Aber die Räume sind beheizbar, was ja gerade im herannahenden Winter wichtig ist. Und es sind Sanitärräume vorhanden. Das Rote Kreuz würde die Betreuung übernehmen.

Wieviele Menschen können sie vorübergehend unterbringen?

Schmidlechner: Da sprechen wir von einer Größenordnung von rund 100 Menschen.

Und haben Sie auch fixe Asylplätze vorbereitet, wenn der Bund dann die Quote vorgeben und durchsetzen kann?

Schmidlechner: Ja, dafür halten wir das Erdgeschoß in der Kaserne frei. Hier haben wir eingerichtete Räume und Platz für vier bis fünf Flüchtlingsfamilien.

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