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"Ich bin überhaupt kein Stadtmensch"

Michelle Luttenberger, erfolgreiche Sängerin und Moderatorin, im Gespräch über ihr neues Solo-Album, Zukunftsziele und Erinnerungen an ihre Kindheit in Kirchberg an der Raab.

© creativpix
 

Mit Luttenberger*Klug warst du in Deutschland und in der Schweiz auf Tour und hast viel von der Welt gesehen. Wieso hat es dich dabei nie in eine andere Stadt verschlagen?

MICHELLE LUTTENBERGER: Ich wollte eigentlich nie wegziehen und es hat sich auch nie ergeben. Ich bin überhaupt kein Stadtmensch und bin froh, wenn ich gleich nach der Arbeit zurück nach Gnas fahren kann, wo ich mit meinem Freund Daniel wohne.

Du bist eine viel beschäftigte Frau, trifft man dich trotzdem noch in deinem Heimatort Berndorf an?

LUTTENBERGER: Da ich jeden Tag nach Graz pendle, mache ich am Heimweg auch oft in Berndorf halt. Vor allem jetzt im Sommer hupfe ich fast jeden Tag bei meinen Eltern in den Pool.

Gibt es ein Ereignis aus deiner Kindheit, das dir bis heute in Erinnerung geblieben ist?

LUTTENBERGER: Ich kann mich sehr gut daran erinnern, dass wir oft im Friseurgeschäft meiner Oma waren. Dort hat sie uns immer frisiert und sie macht mir auch heute noch die Haare.

Du hast erzählt, du pendelst jeden Tag zur Arbeit nach Graz, was machst du dort?

LUTTENBERGER: Ich bin seit einem Jahr beim Fernsehsender Steiermark 1. Dort bin ich Moderatorin, recherchiere aber auch selbst.

Könntest du von Musik alleine auch leben?

LUTTENBERGER: Es geht sicher, wenn man jede Woche Auftritte hat. Aber das wollte ich nicht mehr, ich wollte mir ein zweites Standbein schaffen und mache eben nebenbei Musik. Die österreichische Pop-Szene ist nicht mehr wie früher, man muss noch härter kämpfen.

Wäre es in einem anderen Genre leichter?

LUTTENBERGER: Vielleicht ist es in der Schlagerbranche einfacher, da gibt es zumindest jede Woche Feste, bei denen man auftreten kann. Aber das bin ich nicht, ich muss mich mit meiner Musik identifizieren können.

Mit welcher Musikrichtung identifizierst du dich?

LUTTENBERGER: Mittlerweile mit Pop-Dance. In diesem Stil wird auch mein neues Solo-Album sein, das im Winter erscheinen soll.

Was kann man sich unter Pop-Dance vorstellen?

LUTTENBERGER: Vom Stil her erinnert es an Rihanna.

Und welche Musikrichtungen hörst du privat?

LUTTENBERGER: Wenn ich Karaoke singe, dann darf es auch einmal ein Rocklied sein. Sonst gefällt mir auch Dance und RnB sehr gut.

Du kennst auch die negativen Facetten des Musikgeschäfts. Wie hast du reagiert, als deine kleine Schwester Vera Luttenberger als Charlee durchstartete?

LUTTENBERGER: Wir haben uns alle riesig gefreut für sie, denn sie hat einen Plattenvertrag bei Universal Music Deutschland erhalten. Dort kommen sehr wenige unter Vertrag. Aber auch sie konzentriert sich mittlerweile mehr auf ihr eigenes Geschäft in Graz: Die Futterbar.

Welche Ziele für die Zukunft hast du?

LUTTENBERGER: Ich hoffe, dass mein Album super wird und ich auch weiterhin viele Auftritte habe. Sonst ist mir am wichtigsten, dass in der Familie und meiner Beziehung alles passt und alle gesund bleiben.

Kommt in deinen Plänen für die Zukunft auch ein Zurück zu Luttenberger*Klug vor?

LUTTENBERGER: Zurzeit nicht, Chrissi (Christina Klug) hat ja ein Kind bekommen, aber man soll niemals nie sagen. Geplant ist aber nichts.

Denkst du auch schon daran eine Familie zu gründen und Kinder zu bekommen?

LUTTENBERGER: Noch ist es zu früh, eine Familie zu gründen. Irgendwann möchte ich schon mit meiner eigenen Familie in einem schönen Haus leben. Aber es kommt, wie es kommt und daraus muss man das Beste machen.

INTERVIEW: VERENA GANGL

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