Steirer des TagesDer Mann, der gegen Süchte kämpft

Franz Pietsch ist im Gesundheitsministerium an der Corona-Gesetzgebung beteiligt, war 2018 mitverantwortlich für das Rauchverbot und ist seit 1. Jänner Präsident der europäischen Drogenagentur. Dort will er neue Wege einschlagen.

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Er redet schnell am Telefon und weiß viel zu erzählen. Franz Pietsch hat keine Zeit zu verlieren. Immerhin ist der Terminkalender des 60-Jährigen vollgepackt. Der Grazer ist stellvertretender Sektionschef und Gruppenleiter für „Humanmedizinrecht“ im Gesundheitsministerium. Außerdem leitet der ehemalige Bundesheeroffizier die Abteilung für Tabak, Alkohol und Suchtangelegenheiten. Und seit 1. Jänner 2022 ist er auch Präsident der europäischen Drogenagentur, konkret dem „European Monitoring Centre for Drugs and Drug Addiction“. Bisher war er dessen Vizepräsident, nun hat er den Vorsitz im Vorstand und Verwaltungsrat übernommen.

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Als es zur Abstimmung zum Rauchverbot kam verließ Dr. Smolle, ÖVP, das Haus. Auch davor setzte er sich nicht gerade für das Rauchverbot in Szene. Aber was sollte er auch machen. Sein Chef Kurz hatte gerade sich an sein Rauchverbotsversprechen nicht mehr erinnert und schlug sich auf die Seite von Strache, dem Leistungsraucher.