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Steirer des TagesEin Plädoyer für den Krampus

Nicht nur am Krampustag hat es „Das Böse“ dem Eisenerzer Patrick Fürholzer angetan. Er will Brauchtum wiederbeleben und kämpft für den „richtigen“ Krampus.

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© Juergen Fuchs
 

Das Klopfen dringt durch die düster beleuchteten Gänge und wird lauter, als wir uns den Fratzen nähern. Sperrangelweit aufgerissene Mäuler, Tierhörner, die aus Köpfen ragen, und finstere Blicke aus starren Augen. Dies ist das Reich des Patrick Fürholzer, eines 33-jährigen Eisenerzer Maskenschnitzers, der im Hinterzimmer mit Hammer und Meißel den Feinschliff einer wilden Kreatur vornimmt.

Kommentare (3)

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eisenwillibald
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Meine volle Unterstützung

Dazu kann ich nur meine volle Unterstützung geben, den was zur
Zeit bei Perchten/Krampus Läufen abläuft hat mit Tradition absolut nichts mehr zu tun.
Krampus und Perchten haben nichts miteinander zu tun und sind traditionell nicht gleichzustellen.
Der Krampus begleitet den Nikolaus am 5/6. Dezember. Die Perchten haben an den Raunächten Tradition und haben den Sinn, den Winter auszutreiben. Ebenso hat bei Perchtenläufen der Nikolaus keine Berechtigung aufzutreten.
Heute sind das für mich zum Großteil nur mehr Phantasie Veranstaltungen mit Phantasie Darstellungen!

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jg4186
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Wozu - weshalb?

Ist sicherlich eine beachtliche handwerkliche Kunst, so eine Maske. Aber wozu? Um Angst zu verbreiten? Um Kinder zu diszipinieren - mit Angst? Kindern sollte man die Angst nehmen, das Gute betonen und dazu ermuntern - und nciht in Angst und Schrecken setzen. Heute und morgen geht es eigentlich um den Hl. Nikolaus, der das Gute, die Nächstenliebe gelebt hat - und dazu sollten Kindern ermutigt werden durch diesen guten Mann. Bitte liebe Eltern: Lasst den Nikolaus ins Haus - und nicht den Krampus!

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glashaus
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@4186

du hast den Artikel nicht richtig gelesen. Es geht nicht um Verbreitung von Angst und Schrecken, Respekt vor dem Krampus sollte im Vordergrund stehen. Leider fehlt genau dieser Resprkt heute vielen schon, und das beginnt bereits in der Kinderstube. Leider wird auch immer immehr altes Brauchtum für Geschäftemacherei missbraucht und gerade deshalb ist es wichtig, wie im Bericht toll dargestellt, dieses für die Nachwelt zu erhalten.

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